Musik und Alles

40 Jahre Kosmische Oktave

Mit Videos der Vorträge von Hans Cousto und Norbert Böhm
bei der Jubiläumsfeier in Berlin am 2.10.2018 (siehe unten)

Text: Fritz Dobretzberger

Übersicht:

Musik und Alles
Harmonische Schwingungen
Was bisher geschah
Vor 1978
Halbe Halbe
Musikkulturen
Seinerzeit
Im Herbst 1978
Sadja
Musiker ohne Stimmgabel
ColorMusic
Farbkreis und Tonleiter
Nähkästchen
Cousto erzählt (Video)
Grenzgeniales
Paradigmen-Erweiterung
Ewig und Jetzt
Duale Sichtweisen
Weltpremiere
Ellipsenklänge (Video)


Musik und Alles

Musik kombiniert zwei unterschiedliche Frequenzbänder: Tempo und Töne. Töne sind hörbare Frequenzen im Bereich von etwa 20 bis 20 000 Hz und diese Töne werden mit einem bestimmten Tempo gespielt, beispielsweise mit 60 bpm (beats per minute), das wäre ein mal pro Sekunde (1 Hz).

Hans Cousto

Für die kunstvolle Vereinigung der beiden Bereiche Tempi und Töne ist wie gesagt der Begriff Musik geläufig. Was noch fehlt, ist eine griffige, allgemein gebräuchliche Bezeichnung für die Kunst der Kombination aller harmonischen Schwingungsbereiche: Für die Verbindung von astronomischen Zyklen oder molekularen Frequenzen mit Musik und Farben und anderen Bereichen. Die Formel hierfür hat Hans Cousto 1978 erkannt.

Was bisher geschah (bis 1978)

Alle oder nahezu alle Musikkulturen basieren auf Tonleitern, die das Spektrum zwischen einer und der doppelten Tonfrequenz abstufen. Das hat einen natürlichen Grund: Bei einem Ton, der eine bestimmte Frequenz hat, schwingt die doppelte Frequenz mit. Bildlich zeigt das die vibrierende Saite eines Musikinstrumentes: Sie schwingt nicht nur in ihrer ganzen Länge hin und her, sondern in sich schwingen auch die beiden Hälften hin und her und die drei Dritteln, vier Vierteln, fünf Fünftel usw. Am deutlichsten ist die Halbierung auszumachen. Die Natur erzeugt von alleine die doppelte Frequenz (beziehungsweise halbe Wellenlänge), sie proportioniert sich selbst.

Halbierte Welle

Halbe Halbe

Hierzulande wird das Verhältnis von 1 zu 2 Oktave genannt, entsprechend der Siebentonleiter, der achte Ton ist dann der Oktavton (lat. octō ‚acht‘). Dieser ist klanglich so eng mit dem Grundton verwandt, dass er den gleichen Namen erhält. Die Tonleiter C, D, E, F, G, A, H und C bildet die Basis der modernen Musiknotierung.*1  

Durch die Art der Abstufung eines Spektrums von einer zur doppelten Frequenz in fünf-, zwölf- oder anders-stufige Tonleitern, in Kirchen- oder Bluestonleitern, griechische, arabische, indische, chinesische Tonleitern, und und und … unterscheiden sich die verschiedenen Musikkulturen.

Im Spektrum der musikalischen Tempi ist ebenfalls Frequenzverdoppelung ausschlaggebend. Doppelt so schnelle Tempi werden notiert als Ganze-, Halbe-, Viertel-, Achtel-, Sechzehntel-Noten usw.

Die Anwendung des Verhältnis von 1:2 als Basis der Musik ist ein Paradigma, eine Denkweise für den (fast) ganzen Kulturraum der Musik. Werden die Grenzen dieses Raumes überschritten und erweitert, entsteht ein neues, erweitertes Paradigma.

Seinerzeit

Im Herbst 1978 erkannte der Schweizer Mathematiker und Musikforscher Hans Cousto, dass die Oktave — die Frequenzverdoppelung — dazu dienen kann, über die Musik hinaus alle möglichen Schwingungsbereiche kunstvoll zu kombinieren.

Riedlstrasse_1978Wie und wo kam Cousto darauf, in welchem Milieu entstand seine Idee? Als Zeitzeuge gestatte ich mir, das Folgende aus meiner Sicht zu erzählen. Wir waren damals eine Wohngemeinschaft in München, direkt am Englischen Garten in der Nähe des Monopteros in dem alten Stadthaus Riedlstraße 7: Drei Stockwerke, offene Türen, WCs im Halbstock, Waschbecken im Treppenhaus, gemeinsames Klamottenregal im Vorraum. Die Gesellschaft nannte uns Hippies.

Wir unternahmen Reisen, vor allem nach Indien, und lernten andere Kulturen kennen. Wir begannen uns für universelle Zusammenhänge zu interessieren, sicherlich auch angeregt durch den mit dem Nobelpreis ausgezeichneten Roman von Hermann Hesse „Das Glasperlenspiel“, in dem er eine Zeichen- und Formelsprache beschreibt, an welcher die Mathematik und die Musik gleichen Anteil haben und die es ermöglicht, astronomische und musikalische Formeln zu verbinden und Mathematik, Architektur, Kunst und Musik auf einen gemeinsamen Nenner zu bringen.

Als Musiker, Maler und Mathematiker interessierten wir uns für Maßsysteme und Harmonik. Weil Grundmaße wie der Meter meist aus der Natur abgeleitet wurden, wollten wir wissen, welchen Ursprung der 440-Hz-Kammerton hat, der 1939 als offizieller Stimmton festgelegt wurde. *2

Englischer Garten MünchenSeit dem 2. Oktober 1978 verwenden wir kosmische Stimmtöne. An diesem Tag fand und aß Cousto im Englischen Garten Zauberpilze, Spitzkegelige Kahlköpfe. Daraufhin hörte und sah er in einer Vision, wie die Planeten des Sonnensystems ein Konzert geben in einer Lightshow aus Regenbogenfarben. Dies führte zu seinem Aha-Erlebnis, zu seiner – nein, nicht Schnapsidee – zu seiner Pilzidee. Cousto griff zum Taschenrechner, und ‘oktavierte’ zunächst die Rotationsfrequenz der Erde. Die Formel ist ganz einfach:

Kosmische OktaveEine Rotation der Erde um die eigene Achse dauert einen Tag mit je 24 Stunden, je 60 Minuten, je 60 Sekunden, also 86400 Sekunden. Am Taschenrechner:
24 x 60 x 60 = 86400.

Der Kehrwert der Zeit ist die Frequenz (Häufigkeit pro Zeiteinheit):
1 : 86400 = 0,000 011 574 Hz. Diese unhörbar tiefe Frequenz verdoppelte Cousto so oft bis eine hörbare Tonfrequenz errechnet war: 25 Verdoppelungen, sprich 25 Oktaven, ergeben 388,36 Hz.

Erde und Stimmgabel

Als nächstes ermittelte er die Oktavfrequenz des Sonnenumlaufs der Erde. Die Frequenz von 1 mal pro Jahr ist 32 Oktaven höher ein Ton mit 136,10 mal pro Sekunde (Hz.)

Ich erinnere mich, wie uns Cousto in dem kleinen Zimmer im Dachgeschoß die Oktavfrequenzen der Erde, des Mondes und der Planeten als Zahlen auf dem Papier vorlegte und erzählte, wie er darauf gekommen ist. Begeistert von der Genialität seiner Idee wollten wir diese Tonfrequenzen natürlich hören. Nachdem wir damals keine Synthesizer oder Tongeneratoren hatten, ließen wir uns Stimmgabeln anfertigen.

Sadja

Als eine der ersten Erfahrungen mit den Stimmgabeln stellten wir bei Vergleichen mit Schallplattenaufnahmen und später bei Konzerten fest, das indische Meistermusiker ihre Sitar sehr genau auf den Erdenjahr-Ton CIS 136,10 Hz stimmen. Das Erstaunliche daran: Sie stimmen diesen Grundton intuitiv ein, ohne Verwendung von Stimmgabeln, ohne Frequenzzahlen parat zu haben.

Indische SitarDas der indische Grundton, Sadja genannt, Vater aller anderen Töne, mit der Oktavfrequenz des Erdenjahres übereinstimmt, wunderte uns nicht allzu sehr, da die Berechnungen ja auf dem natürlichen Oktavgesetz beruhen. Erstaunlich für unseren abendländischen Kulturkreis ist jedoch, wie die Inder ohne Kenntnis der Zahlen auf diesen Ton kommen.

Folgende Erfahrung war für mich wie ein Blick durch ein Schlüsselloch: Eines Tages stimmte ich mit der Erdenjahr-Stimmgabel eine indische Sitar so genau, das schließlich nach dem Anschlagen der am tiefsten tönenden Saite alle anderen Spiel- und Resonanzsaiten mittönten. Spät nachts saßen wir dann im kleinen Kreis in dem Zimmer, in dem auch die gut gestimmte Sitar stand. Wir waren alle in einer völlig entspannten Stimmung — und hörten, wie beim Erklingen unserer hin und wieder gesprochenen Worte die Sitarsaiten resonierten und mittönten!

Indische Meister scheinen sich nicht vordergründig um eine bestimmte Tonfrequenz zu bemühen, sondern in einer meditativen Gelassenheit von selbst in diesem Ton zu schwingen. Entsprechend meiner Erfahrung mit der zum Klang der Worte resonierenden Sitar ist dabei die Gemütsstimmung eine entspannte und herzliche, mit — wie ich annehme — niedriger Gehirnwellenfrequenz, ähnlich wie beim Erwachen nach einem tiefen Schlaf, noch vor dem Einsetzen des gewöhnlichen Gedankenrummels.

Wir Erdbewohner haben ganz klar die Rhythmen unseres Planeten intus: Wach- und Schlafzustand wechseln in der Frequenz des Tag- und Nachtrhythmus und jährlich erleben wir lichtarme Winter im Wechsel mit lichtvollen Sommern, während in der selben Frequenz die Früchte der Bäume reifen und im Inneren ihrer Stämme Jahresringe wachsen.

ColorMusic

farbklaviaturDer violette Rand des Regenbogens hat etwa die doppelte Frequenz des roten Randes. Das Lichtspektrum umfasst also eine Oktave. Dies ermöglicht, eine Farbe als höhere Oktave eines Tones (oder irgend einer anderen Frequenz) zu sehen. So ist ein Ton A mit 440 Hz viele Oktaven über den Hörbereich eine Lichtfrequenz, die wir als Gelborange sehen. Zwölftonleiter und Zwölffarbenkreis sind gleichartig, beide gliedern den Oktavraum in 12 Stufen.

Michael Samay, Hans Cousto, Fritz Dobretzberger

Dementsprechend färbten wir zunächst die Klaviertastatur von Michael Samay, Pianist und enger Freund des Hauses. Dessen Bruder Martin entwarf die ersten rudimentären Farbnoten, die dann Johannes Paul, ebenfalls ein Riedlhaus-Kommunarde, und ich im Laufe der Jahre zu den diagrammartigen Colormusic-Farbnoten perfektionierten. 1993 erschien im Berliner Simon+Leutner Verlag unser Buch „Farbmusik – Leitfaden für eine kombinierte Farben- und Musiklehre“.

Aus dem Nähkästchen geplaudert

Farbton Tonfarbe und die Kosmische OktaveWie es zu dem ersten handgeschriebenen, fotokopierten und mit einer Nähmaschine gebunden Heft „Farbton Tonfarbe und die Kosmische Oktave(hier als PDF) und zu seinen weiteren Büchern kam; wie sich aus seinem Pilztrip eine Industrienorm entwickelte, erzählte Cousto in seinem Vortrag auf der Jubiläumsfeier „40 Jahre Kosmische Oktave“, die am 2. Oktober 2018 im Berliner KitKat-Club stattfand. Es war eine von Ananto (Mystic  Rose) veranstaltete und von Klangwirkstoff Records mit Hans Cousto organisierte Party mit DJs und Livemusik von B. Ashra, Akasha Project und vielen anderen und mit Visuals, Kunstperformances (siehe LineUp der Ankündigung), sowie Vorträgen von Hans Cousto und Norbert Böhm, die auf YouTube erschienen sind:

Video
40 Jahre Kosmische Oktave
Teil 1
„Die Geschichte und Möglichkeiten der Kosmischen Oktave“
Vortrag von Hans Cousto
Video von Tristans TransitDirektlink


Flyer 40 Jahre Kosmische Oktave

Partyflyer

Die Diaschau zu Coustos Vortrag steht hier als PDF bereit.

Bei den Klangtagen München 2014 hielt Cousto ebenfalls einen Vortrag, bei dem er aus der Geschichte seiner Entdeckung erzählte. (Direktlink)


 Grenzgeniales

Die Idee der Kosmischen Oktave als grenzgenial zu bezeichnen ist angemessen, weil jetzt die Oktave über die Grenzen des Hörbereichs hinaus alle Schwingungsbereiche vereint. Cousto hat damit ein neues Paradigma geschaffen. Auf der Party zum 40-jährigen Jubiläum der Kosmischen Oktave präsentierte der Philosoph und Harmoniker Norbert Böhm diesbezüglich eine abermals erweiterte Weltsicht.

Norbert BöhmNorbert Böhm aus Brandenburg an der Havel ist mit Hans Cousto befreundet und seit 20 Jahren mit dem Thema Kosmische Oktave vertraut. Seit fast 10 Jahren arbeitet er an seinem ca. 900 Seiten umfassenden Meisterwerk „Stimmfibel zur Sphärenmusik“, das 2019 zum 400. Geburtstag der Keplerschen Weltharmonik als Buch erscheinen soll.

Norbert Böhm erweitert das Feld der Kosmischen Oktave. Während Cousto die stabile Umlaufsfrequenz eines Planeten oktavanalog als stabile Tonfrequenz darstellt, nimmt Norbert Böhm den Planetenumlauf genau unter die Lupe. Weil ein Planet nicht kreis- sondern ellipsenförmig die Sonne umrundet, ist er mal schneller und mal langsamer unterwegs, was sich als veränderliche Tonfrequenz darstellen lässt.*3

Ewig und Jetzt

Die beiden Methoden von Hans Cousto und Norbert Böhm stellen zwei duale Sichtweisen ein und derselben Gegebenheit dar. Aus langer, ‘ewiger’ Sicht messen wir die Häufigkeit (Frequenz) der Wiederholungen pro Zeiteinheit. Die Erde umrundet ein mal pro Jahr die Sonne. Etliche Oktaven höher ist das mit 136,10 mal pro Sekunde (Hz) eine bestimmte hörbare Frequenz, die als Stimmton dienen kann.

Aus dem Blickpunkt des momentanen Jetzt wird hingegen das Innenleben einer elliptischen Welle deutlich. Je nachdem auf welchem Punkt der Welle der Planet gerade ‘surft’, verändert sich seine Bahngeschwindigkeit. Norbert Böhm hat die entsprechend zu- und abnehmenden Tonhöhen berechnet.

TuerkisverlaufWenn um den 3. Januar die Erde auf Ihrer Umlaufbahn der Sonne am nächsten ist, hat sie ihre höchste Geschwindigkeit mit dem Oktavton von 140,8 Hz. Am langsamsten ist sie um den 5.Juli mit 131,7 Hz. Bei mittlerem Tempo um den 3. April und dem 6. Oktober ist die Tonfrequenz 136,1 Hz. Farbanalog ist das ein Verlauf von einem bläulichen zu einem grünlichen Türkis.

Weltpremiere

Bei der Jubiläumsparty am 2. Oktober kam es während des aufschlussreichen wie spannenden Vortrags von Norbert Böhm zu einer Weltpremiere: Steffen Günther, Musiker bei Planetary Cymatic Resonance, machte Böhms planetare ‘Ellipsentöne’ hörbar. Denn — wie bereits zu Beginn des ersten der beiden Videos zitiert wird — schon Ludwig van Beethoven wusste: „Musik ist höhere Offenbarung als alle Weisheit und Philosophie“.

Video
40 Jahre Kosmische Oktave
Teil 2
„Die Sphärenmusik vom Himmel holen“
Vortrag von Norbert Böhm mit Steffen Günther
Video von Tristans TransitDirektlink


*1 In der englischen Ausdrucksweise wird der Ton H als B benannt. Die Buchstabenfolge ab A gleicht so den ersten sieben Buchstaben des lateinischen Alphabets: A, B, C, D, E, F, G und A

*2 Der Standardkammerton von 440 Hz a1 wurde 1939 bei einer Stimmtonkonferenz in London bestimmt; ohne spezifizierten Bezug zu einer Naturkonstante. Das Deutsche Institut für Normung e.V. (DIN) und der Europarat haben diese Regelung als unverbindliche Empfehlung übernommen, die Anwendung bleibt jedem selbst überlassen.

*3 Genau gesagt gleicht die Sonnenumlaufbahn eines Planeten einer ellipsenförmigen Spirale, da sich die Sonne in ihrer Galaxie selbst auf einer Bahn vorwärts bewegt (während sie von ihren Planeten umrundet wird).

Klangschalen-CD der Extraklasse

Barbara Ostertag, mit klassischer Musik und Yoga aufgewachsen und seit vielen Jahren als Yogalehrerin aktiv, hat nun Klangschalenmusik in allerhöchster Qualität aufgenommen. Die CD „Die Erde 136,10 Hz“ enthält ausschließlich Kompositionen für Klangschalen, die auf den Erdejahr-Ton gestimmt sind.
Für ausführliche Informationen, Hörproben und zum Bestellen der CD bitte hier klicken:
http://shop.planetware.de/CD-die-erde

Das Dream Control Debütalbum

Dream Control

Steve Schroyder und Zeus B. Held, zwei ehemalige Musiker von Tangerine Dream und Birth Control, haben Dream Control gegründet. Auf ihrem jetzt brandneu bei Planetware Records erschienen Debütalbum „Zeitgeber“ präsentieren die beiden Pioniere der deutschen Elektromusikszene eine audio-dynamische Reise durch Sound und Zeit, gestimmt auf planetare und molekulare Frequenzen.

Dream Control öffnen mit ihrer Musik alte und neue Pforten der Wahrnehmung. „Es gibt keine musikalischen Vorgaben und wir gehen über ein kontemporäres und gewöhnliches Improvisationsverständnis hinaus“, bekundet Zeus B. Held und Steve Schroyder ergänzt: ZeitgeberDie Wahrnehmungsebenen eines Traumes sollen den Menschen ein musikalisches Erlebnis bieten. Wir brechen gemeinsam aus den Strukturzwängen des Alltags aus“.

Die CD “Zeitgeber” kommt im hochwertigen Digipack mit einem 16-seitigen Booklet.
Klicke hier um die CD im Planetware-eShop zu bestellen.


 

P-C-R Musikprojekt

Timo Preece und Steffen Günther haben in Berlin das Projekt P-C-R Planetary Cymatic Resonance gegründet, in dem sie Musik produzieren, die mit Naturfrequenzen unseres Kosmos harmoniert.

Mit ihren akustischen und elektronischen Instrumenten, das sie auf Oktavtöne von planetaren oder molekularen Zyklen einstimmen, schaffen sie eine dem menschlichen Wohlsein gewidmete Musik.

Ozeanisches Musikgefühl

Im Juli 2015 erschien im Psychosozial-Verlag das Buch “Musik und das ozeanische Gefühl“, herausgegeben von Bernd Oberhoff. Musiktherapeuten und Freunde wirklich kosmisch stimmiger Musik dürfte dieses Buch ganz besonders interessieren. Sechs Autoren — der Komponist und Dichter E.T.A. Hoffmann, der Psychotherapeut Dr. Dieter Funke, der Musiktherapeut Martin Lawes, der Psychoanalytiker Dr. phil. Bernd Oberhoff, der Philosoph Prof. Dr. Ludger Lütkehaus und der Quantenmusiker Barnim Schultze — begeben sich darin auf „Eine Expedition ins Innere der Musik“.

Regelmäßige Leser des Planetware-Blogs kennen Barnim Schultze bereits. Mit seinem Akasha Project produziert er ausschließlich planetar und molekular gestimmte Musik. “Auf der Suche nach der Sphärenmusik” — so die Überschrift seine Beitrages — schreibt er über “Das Glasperlenspiel des Hans Cousto” und “Die Kammertonproblematik“, wie auch über die “Die Quantenmusik der Wasserstoffatome“.

Weil bei der Oktavfrequenz des Erde-Sonnenumlaufs (136,10 Hz) oft vom Om-Ton oder Aum-Ton die Rede ist, hier noch ein Zitat aus dem Beitrag von Martin Lawes: “Man sagt, das Worte Fragmente von Aum sind, obwohl Aum selbst nicht im gewöhnlichen Wortsinne ´gehört´ werden kann. Es ist der lautlose Klang der Energie des Universums, der allem vorausgeht, doch alles ist eine Manifestation von ihm. Aum ist das nicht reduzierbare, geheimnisvolle Wesen des Seins und Werdens des Kosmos in seiner Gesamtheit und auch unseres eigenen individuellen Seinsgefühls. Es liegt außerhalb der Reichweite wissenschaftlicher Erforschung (weil außerhalb von Zeit und Raum und von dem, was sich über die Sinne wahrnehmen lässt) und kann nur durch die  Ausrichtung des Bewusstseins nach innen (Intuition) erfasst werden. In der Tradition des Zen-Buddhismus ist es ´der Klang einer Hand, die klatscht´.”

Das Buch “Musik und das ozeanische Gefühl” kann hier im Planetware-eShop bestellt werden.


Musik in der Cueva de la Pileta

 Die „Cueva de la Pileta“ ist eine Felsenhöhle in den Bergen Andalusiens in Spanien, die durch ihre bis zu 20.000 Jahre alten Höhlenmalereien bekannt geworden ist.  In dieser Höhle hat Cave Recordings die Doppel-CD „La Cueva de la Pileta“ aufgenommen.

Instrumentiert ist die Musik mit Planet Gong, Obertonflöte, Fujara, Didgeridoo, Maultrommel, Drehleier, Höhlenmineralien und Gesang, gespielt von  Max Brumberg, Rudi Wienand, Guido Falke, Tomás Bullón  und einigen Chor-Sängerinnen und Sänger.

Die CD1 enthält zwei lange Musikstücke mit kosmischen Grundtönen: „Sala del Pez I“ ist auf den Oktavton des Erden-Sonnenumlaufs (Erdenjahr 136,10 Hz) gestimmt und „Sala del Pez II“ auf den Oktavton der Erdachsenpräzession (Platonisches Jahr 172,06 Hz). Die zweiten CD enthält zwei perkussive Stücke mit Höhlenmineralien und zwei Stücke mit Chorälen.

Ausführlichen Informationen, Hörproben und die Möglichkeit, die Doppel-CD zu bestellen (bis 30.9.2015 zum ermässigten Sonderpreis) bietet die Webseite
http://www.maxbrumbergflutes.eu/cd-release-cave-recordings-cueva-de-la-pileta/ 


Soulsailer Sterntag

Akasha Project & Rudi Wienand haben wieder eine kosmisch ambiente Musik komponiert: “Soulsailer“.  Wie immer ist das elektronische Instrumentarium von Akasha Projekt nach dem Gesetz der Oktave gestimmt und dementsprechend auch die Flöte und Maultrommel, die Rudi Wienand so einfühlsam zu spielen versteht.

Die Grundfrequenz von “Soulsailer” beruht auf der Erdrotation. Genau gesagt, auf der Periode des  Sterntags. Vom Höchststand eines Fixtsterns der Ekliptik bis dieser nach einer Rotation der Erde um die eigene Achse am nächsten Tag wieder am höchsten steht, dauert es 86 164,09054 Sekunden. In dieser Zeit ist die Sonne etwa ein Grad in der Ekliptik weitergewandert, weshalb im Gegensatz zum Sterntag der Sonnentag ca. vier Minuten länger dauert, nämlich 86 400 Sekunden — der uns wohlbekannte 24-Stunden-Tag.

Das Tempo von “Soulsailer” liegt mit 91,27 bpm (beats per minute) 17 Oktaven über der Sterntag-Frequenz und und weiter 7 Oktaven höher liegt die Tonstimmung mit 194,71 Hz.

Genug der Fakten (wenn hoffentlich nicht schon zuviel), hier das Eigentliche, worauf es ankommt, die Musik:


Direktlink

Erdenjahr-Playlist

Von allen planetaren Stimmtönen ist die Oktavfrequenz des Erde-Sonnenumlaufs die beliebteste. Dies zeigt sich sowohl bei der Nachfrage nach den Stimmgabeln, wie auch nach derart gestimmten Musikinstrumenten (z.B. Space FlutesKlangschalen, Klangspiele, Gongs etc). Ebenso ist es die Liste der auf den Jahreston gestimmten Musikstücke, die am längsten ist.

Auf Youtube verhält es sich nicht anders. Im Planetware-Kanal haben wir die Playlist “Earth Year AUM 136,10 Hz” zusammengestellt, mit Interpreten  wie Akasha Project, Star Sounds Orchestra, Rainer von Vielen, Uli Eisner, Jens Zygar, Oliver Balmer, Lord Lyserg und einige andere. Die Playlist ist sicherlich nicht vollständig, wird aber beständig erweitert, sobald wir diesbezügliche (werbefreie) Videos entdecken.

Playlist “Earth Year AUM 136,10 Hz

Ja, und die Soundcloud-Playlist “136.1o Hz Earth Year / Om” wird auch immer länger:

CD Akustische Welten

Am 9. Oktober 2013 spielte der Musiker und Therapeut Rudolf Wienand in der barocken Regina Coeli Church in Mexico City ein Konzert für Shakuhachi und elektronischen Klängen. Die Aufnahmen dieses Konzertes sind nun auf CD erschienen.

Die Shakuhachi ist eine Bambuslängsflöte, die im achten Jahrhundert von China nach Japan eingeführt wurde und dort im 17. Jhdt. zu einem Meditationsinstrument von Zenmönchen wurde. Im Raum der mexikanischen Kirche kommen die Flötenmelodien in einer ganz besonderen Weise zum Tragen.

Rudi Wienand spielte bei diesem Konzert zwei selbst gebaute Shakuhachis: Für das erste Stück eine auf den Oktavton des Uranus-Sonnenumlauf gestimmte und für das zweite Stück eine Flöte, deren Grundton im Oktavton der Erdachsenpräzession klingt.

Die CD ist ab sofort im Planetware-eShop erhältlich.


Akasha Project Live 2014

1995 lernte der Musiker Barnim Schultze den Entdecker der Planetentöne Hans Cousto kennen. Es begann ein sympathetisches Zusammenwirken von Praxis und Theorie, das bis heute überaus fruchtbar ist. Seit 20 Jahren produziert Barnim Schultze unter dem Namen Akasha Project Musik in den Stimmungen der Kosmischen Oktave.

Die Heimat des Akasha Projects reicht von den makrokosmischen Sphären des Sonnensystems bis zum Mikrokosmos der Atome und Moleküle. Als akustische Visitenkarten zeugen Tonträger und zusätzliche Download-Veröffentlichungen bei bandcamp. Konzertbühnen aber bilden das Zentrum seiner künstlerische Heimat und weil seine Musik Mikro- und Makrokosmos spiegelt, bedeuten diese Bühnen nicht nur sprichwörtlich die Welt.

Akasha Projekt live 2014
Berlin 30. + 31. Mai Seven Seals
Berchtesgaden, Bayern 9. auf 10. August Klangnacht im Salzheilstollen
Prignitz, Brandenburg 25. bis 31. August New Healing Festival
Solothurn, Schweiz 4. bis 7. September 30 Jahre Nachtschatten Verlag
Bad Orb, Hessen 9. September Liquid Sound Vollmondbaden

Details zu den Konzerten auf der Planetware-Webseite Akasha Project Live