Sonnentrommler Klangforschung

Sonnentrommel-StudioNach über siebenjähriger Entwicklungszeit veröffentlichte tOM Sonnentrommler im Oktober 2009 bei Planetware Records die CD+/DVD „Die Geburt der Sonnentrommel“. Die CD enthält neben der Musik alle dazugehörigen künstlerischen, philosophischen und technischen Hintergrundinformationen in einem umfangreichen eBook mit dem Titel „Der Beginn einer langen Reise“.  Dieser Titel ist trefflich gewählt, denn die Reise wird kontinuierlich fortgesetzt und dementsprechend in der Online-Version des eBooks auch weiterhin dokumentiert (siehe „Was ist Neu-Übersicht“ des Online-eBooks).

Im Blut des Künstlers fliesst auch die Neugier eines Forschers und so lautet eine Grundfrage von tOM Sonnentrommler: „Wie komponiert man wirksame Musik“. Ganz  aktuell ist eine im Jahr 2012 begonnene Kooperation von tOM Sonnentrommler und Jörg Stahlhut, der sich nach einem Schlaganfall selbst u.a.mit der Sonnentrommel-Musik therapiert hat. Im Zuge dieser Kooperation findet auch ein Austausch mit der Johanniter Reha Klinik in Bad Oeynhausen und dem Institut für Musikphysiologie und Musikermedizin (IMMM) der Hochschule für Musik, Theater und Medien in Hannover statt.

Ein Ergebnis dieser Zusammenarbeit ist der Übungstrack Brainaxis PlatOM #1, der dazu dienen soll, auditive Wahrnehmungsstörungen zu beheben, durch welche der normalerweise in der Mitte zwischen den Lautsprechern zu ortende Klang (die sog. Phantommitte) seitlich verschoben ist.

Ein weiteres Resultat ist There_Thera – das Theremin Projekt zur Nutzung eines chronobiologisch und planetar gestimmten Theremins in der Schlaganfalltherapie. Das Theremin ist ein berührungsfreies Musikinstrument, bei dem die Tonhöhen und Lautstärken durch Bewegung der Hände im Raum gespielt werden. In Kombination mit einer Studiosoftware zur Tonhöhenkorrektur, die dem Laien das Treffen der gewünschten Tonhöhe wesentlich erleichtert, wird beim Patienten eine verbesserte Kontrolle der Armbewegung durch Echtzeit-Verklanglichung angestrebt.

“Forschungsarbeiten der hier beschriebenen Art sind in der Regel ehrenamtlich und keine   gewinnbringenden Auftragsarbeiten: Wie schnell sich so etwas ändern kann zeigt folgende Begebenheit – auch wenn der Gewinn in diesem Falle nicht im Sinne des schnöden Mammons zu verstehen ist”, schreibt tOM Sonnentrommler auf seiner Webseite. Bei der Erstellung seiner Projekte geht es ihm “um rechte Absicht und rechten Inhalt“.  In diesem SInne freuen wir uns jetzt schon auf weitere Dokumentationen seiner “langen Reise“.


 

Planetware auf Youtube

Alle Videos im Youtube-Kanal von Planetware haben einen Bezug zur Kosmischen Oktave, die eine Formel ist zur Verknüpfung von planetaren Zyklen, Rhythmen, Tönen, Farben, molekularen- und anderen Schwingungen.

Natürlich betrifft dies alle bei Planetware Records erschienenen Videos, wie das von Tom Sonnentrommler  oder das Video “Cassinidrive” vom Cosmic Octave Orchestra.

In weiteren Playlists sind verschiedene Videos zusammengefasst: Mit den planetaren und molekularen Stimmungen befasst sich besonders intensiv das Star Sounds Orchestra mit den beiden Musiker Steve Schroyder und Jens Zygar, sowie das Akasha Project in Person von Barnim Schultze.

Vorträge zum Thema gibt es von Hans Cousto und vom Akasha Project.

Die mit Abstand am häufigsten verwendete Stimmung ist die des Erden-Sonnenumlaufs, auch Jahreston genannt.  Einiges davon bietet die Playlist Earth Year AUM 136.10 Hz.

Darüber hinaus stehen auch alle bei den Favoriten aufgeführten Videos im Einklang mit der Kosmischen Oktave.

Hier der kurze Trailer zum Planetware Youtube-Kanal. Wer dort auf dem Laufenden bleiben will, klickt auf der Kanalseite einfach auf “Abonnieren“.

 

Anschaulich entschleunigt

© Foto  von Thomas Grube

tOM Sonnentrommler‘s Beruf ist Entschleuniger: Ein Experte, um hektische Zeiten entschleunigend auf ein natürliches Maß einzustimmen. Dafür lässt er vor allem seine Werke als Musiker und bildender Künstler wirken und wie kaum sonst jemand dokumentiert er seine Aktionen äußerst detailliert. Auch dabei ist sein Geheimnis — selbstverständlich — die Entschleunigung. Nichts wird übers Knie gebrochen, kein “Hau raus”, wie sonst oft in Schnellschuß-Produktionen. Denn eigentlich ist es ganz einfach: Blumen erblühen von alleine; sie brauchen dafür nur die ihnen gemäße Dauer.

Sein Debütwerk war »Die Geburt der Sonnentrommel – Eine multimediale Reise aus dem heutigen Kammerton in die wirklichen Frequenzen unserer Welt«. Will heißen: Langsam runter vom derzeitigen Kammerton, dessen Frequenz in der westlichen Kultur immer höher wird, sprich: schneller. Heute hat er 440 Hz. Wobei die Frage aufkommt, was vorher da war, das Ei oder die Henne, der Kammerton oder die Hektik unserer Zeit. Die Sonnentrommel entschleunigt wieder auf das natürliche Maß unseres Heimatplaneten, beispielsweise auf den Ton seines Sonnenumlaufs, der einem Kammerton von 432,1 Hz entspricht.

Hektik kann den Nachteil haben, beim Sehen einiges zu übersehen, anstatt zu Schauen, um die Dinge zu überschauen. Genau dieser visuelle Aspekt der Wahrnehmung steht im Fokus der EntschleunigungsaktionSchauen ist Sonnentrommeln

tOM Sonnentrommler versteht den Begriff des  “Sonnentrommelns”  als »lebensphilosophische Grundhaltung, als Persönlichkeits- und Bewusstseinsarbeit: Wer “sonnentrommelt” geht einen inneren Weg – oder sucht diesen. Sonnentrommlerin oder Sonnentrommler zu sein, bedeutet in diesem Sinne ‘”sich (und die Welt) anzuschauen”, “sich (und die Welt) zu reflektieren” und an eben diesem persönlichen, inneren Weg zu arbeiten. Wie es im Film des Mutterprojektes heißt: “Denn jeder Einzelne ist die Welt”. «

Kern der aktuellen Aktion ist das TonbildprojekteinBlick • einKlang • einJetzt” – kontemplative Fotografie trifft kontemplative Musik” von tOM Sonnentrommler zusammen mit der Fotografin Angelika Thomé. Kontemplation trifft besonders beim Fotografieren den Nagel auf den…, nee, den Auslöser zur rechten Zeit am rechten Ort, denn “contemplare” ist lateinisch und bedeutet “anschauen”.

Muße kann der Kontemplation dienlich sein. Und auch dem Kennenlernen dieser umfangreichen Aktion, darum meine empfehlende Ansage in die Flüstertüte: Bleiben Sie stehen, hier gibt es was zum Schauen. Entschleunige Dich!