Silizium Musik


Das Akasha Project — Barnim Schultze — hat seine musikalische Schaffenskraft nach der Wasserstoff-Vertonung (H2 The Quantum Music of Hydrogen) einem weiterem chemischen Element gewidmet: dem Silizium. Dabei hat er wieder mit Hans Cousto zusammengewirkt, der mit dem Gesetz der Kosmischen Oktave aus den Spektralfrequenzen des Siliziumatoms die entsprechenden Töne berechnet hat.

Barnim Schultze bezeichnet seine Vertonungen der chemischen Elements als „sich selbst komponierende Musik“: Jeder der elf Spektraltöne des Siliziums, die er für diese Quantenmusik verwendet hat, wird im oktavanalog entsprechenden Tempo gespielt. Mit anderen Worten: Die Geschwindigkeit, in der die verschiedenen Töne erklingen, ist eine tiefere Oktave der jeweiligen Ton- bzw. der Siliziumfrequenz. So bildet sich analog zu den Elektronensprüngen des Atoms ein sich ständig wandelndes Klangfeld. Fremdartig vertraute musikalische Strukturen entstehen und vergehen und vermitteln ein Gefühl fundamentaler Wirklichkeit.

Ausgangspunkt für diese Arbeit war die Erstellung einer Filmmusik für die Dokumentation “Kristallvisionen” von Silvia Dantchev und Minghao Xu. >  www.kristallvisionen.de

„The Quantum Music of the Silicium Atom“  ist komplett auf der Bandcamp-Seite von Akasha Project zu hören und steht dort auch als kostenpflichtiges Download zur Verfügung (wobei fast der gesamte Erlös dem Musiker zugute kommt).