Quo Vadis Bach

Musikalische Entschleunigung über die Suiten von J.S. Bach in 432 Hz Stimmung bei Konzerten am 18.11.2017 in Weilheim und am 19.11.2017 in München.

Im Frühjahr 2017 veröffentlichte der Cellist Davide Zavatti seine CD „Quo Vadis Bach“ mit Suiten von Johann Sebastian Bach in der Kammertonstimmung 432 Hz. Bei den Musikaufnahmen haben einige Zuhörer unmittelbar vor seinem Cello liegend am Boden Platz genommen.

QuoVadisBach ist ein bewusster und mutiger Bruch, der Versuch, Bach zu entmathematisieren, der mathematischen Perfektion den mechanischen Aspekt zu nehmen. Es ist ein erster Schritt, um die Kraft der Langsamkeit zu erlernen, es ist die Begegnung mit einer neu erstandenen Freiheit.

“Mit 432 Hz und dem Verzicht auf zu schnelle und hektische Tempi gelingt Davide Zavatti ein sozialer und helfender Impuls und eine Erinnerung, dass wir nicht ohne die Natur vorwärts eilen sollten. „Du zeigst, dass Musik eigentlich heilen möchte. Du spielst so, dass es heilsam für den Menschen sein kann.” (Johannes Greiner, Vorstand der Anthroposophischen Gesellschaft in der Schweiz)

Durch die Begegnung von Davide Zavatti (www.quovadisbach.com) und Lilith Jappe (www.stimme-entfalten.de) ist es gelungen, zwei wirklich außergewöhnliche Klangkünstler gemeinsam auf die Bühne zu bringen:

Bei den Konzerten in Weilheim und in München haben Zuhörer die Gelegenheit, das entschleunigte, intuitive Zusammenspiel von Davide (Violoncello) und Lilith (Harfe & Stimme) zu erleben, mit dem Herzpuls und Atemrhythmus der Musiker in Verbindung zu treten und sich auf eine Klangreise entführen zu lassen, um vielleicht einmal wieder ganz bei sich selbst anzukommen. Anne Baumgart wird mit dem „Platonisches Jahr“-Gong (F) Impulse setzen und Resonanzen aus spirituellen und kosmischen Sphären hörbar machen.

Im Hin und Wider zwischen Dur und Moll, Yin und Yang, im Wechsel von Musik, Klang, Wort und Stille entsteht ein Atmen als Resonanz des Kosmos auf die Seele.

Info und Anmeldung:
089 856 367 07, info@naturheilpraxis-baumgart.com
(Die Liege- und Sitzplätze sind begrenzt!)

Zeit und Ort:
18.11.2017 um 19 Uhr in 86232 Weilheim, Angerkapellenstr. 16.
19.11.2017 um 11 Uhr in 80802 München, Leopoldstraße 46 a, (U3/U6 Giselastraße)

Eintritt: Freiwillige Spende (Richtwert € 15)

Davide Zavatti
wurde im Juli 2017 in Assisi beim Festival AssisiSuonoSacro mit Una bacchetta per la Pace 2017 (dem Taktstock für den Frieden), ausgezeichnet. Mehr noch als eine Anerkennung seines bisherigen musikalischen Wirkens bedeutet dies für Davide Zavatti eine Motivation, seine Lebensaufgabe fortzusetzen und mit der Musik als Botschafterin für mehr Frieden und Harmonie unter den Menschen weitere Impulse für die Zukunft zu setzen. (www.quovadisbach.com/aboutme/)

“Die Musik wird nicht bloß Kunst sein, sondern Ausdrucksmittel werden für ganz andere Dinge als rein Künstlerische… Der Mensch wird dann durchdrungen sein von einer besonderen Kraft, die in seinem Herzen leben wird, so dass er nicht mehr unterscheiden wird sein eigenes Wohl von dem Wohle der Gesamtheit… das Prinzip der Liebe als seine ureigenste Natur haben wird.” (Rudolf Steiner, Berlin, 28.10.1904)

Dr. Lilith Jappe
Zur klassischen Ausbildung ihrer eigenen Stimme — erst Koloratur-, dann lyrischer Sopran — trat ab 2009 die Lichtenberger Stimmentfaltung hinzu und eröffnete ihr eine neue Dimension an Kraft und Vielfalt im Klangspektrum sowie einer unmittelbaren Natürlichkeit. Seitdem erforscht, erspürt und entwickelt Lilith Jappe, welche Musik diesem authentischen, kraftvollen und sphärischen Klang am besten entspricht, und kam wie von selbst zum intuitiven Musizieren (www.stimme-entfalten.de).

„Es ist schon etwas ganz Besonderes, wenn diese außergewöhnliche Harfenistin Lilith Jappe ihr Spiel beginnt: Der Raum wird unmittelbar verzaubert. Die Stimmung wird lichtvoll und harmonisch und jeder lässt sich gerne von den entspannenden und wohltuenden Klängen verwöhnen…Es entsteht eine Atmosphäre, die Wirkung zeigt auf jeden, der mit ihr und ihrer Musik in Berührung kommt.“ (Inge Hubner, Therapeutin)

Der Kammerton F
Die heilsame Wirkung von Tönen und Klängen wird auf der ganzen Welt schon seit vielen Jahrtausenden erforscht und eingesetzt. Doch in keinem anderen Land wurde der Musik so viel Bedeutung beigemessen wie in China, wo sie bis heute als unmittelbare Verbindung zwischen dem menschlichen Geist und dem Universum gilt. Bereits zu Zeiten von Konfuzius (551 – 479 v. Chr.) hat die Musik das dortige Geistesleben maßgeblich beeinflusst, und nur wer die Stimmkunst beherrschte, durfte ein politisches Amt übernehmen. In der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) wurden Psyche und Körper nie getrennt voneinander betrachtet, und man wusste, dass Veränderungen im einen immer auch Auswirkungen auf das andere haben.

Das F (oder „Fau“) gilt in China als Ton des Geistes, welcher das Heitere und Klare fördert. So wurde dort nicht ohne Grund genau dieser Ton zum Grundton bzw. Kammerton erkoren, denn bei allen Behandlungsansätzen stand und steht noch immer die Harmonisierung des Geistes als oberster Lenker aller psychischen und körperlichen Aktivitäten im Vordergrund.

Der Planet Gong „Platonisches Jahr“ (F) aus dem Planetware-eShop (shop.planetware.de/paiste-gongcenter) der in der TCM-Praxis von Anne Baumgart (www.naturheilpraxis-baumgart.com) für klangtherapeutische Behandlungen im Einsatz ist, wird am 18. und 19. November bei den beiden musikalischen QuoVadisBach-Begegnungen Akzente und Impulse setzen.

Die CD “Quo Vadis Bach” von Davide Zavatti kann bestellt werden unter shop.planetware.de/CD-Quo-Vadis-Bach

 

PAISTE authorized Gong Center


Ich war dabei, als Hans Cousto in der Münchner Hippiekommune Riedlstraße am 2. Oktober 1978 die geniale Idee hatte, die Rotations- und Umlaufsperioden der Erde, des Mondes und der Planeten in den Tonbereich zu transponieren. Um die mit dem Gesetz der Kosmischen Oktave berechneten Tonfrequenzen zu hören, ließen wir uns Stimmgabeln anfertigen.

Peter Leopold, damals Schlagzeuger der Rockband Amon Düll, war der erste Stimmgabel-Kunde. Einen Satz Stimmgabeln mit Planetentönen überreichte er im Dezember 1980 an Robert Paiste. Gegen Ende der 80er entwickelte die Firma PAISTE, eine der weltführenden Hersteller für Gongs und Schlagzeug-Becken, gemeinsam mit dem Perkussionisten und Gongspieler Jens Zygar, die Serie der Planet Gongs.

1990 startete ich die Firma Planetware, mit der ich mich exklusiv der Kosmischen Oktave widme. Dem Informationspool von Planetware liegt die Fachliteratur von Hans Cousto zugrunde und für praktischen Anwendungen bietet der Planetware-eShop entsprechend gestimmte Instrumente an. Neben den planetaren Stimmgabeln sind dies in besonderer Weise die Planet Gongs von PAISTE.

Die älteste Gongversion, welche die Familie Paiste seit Generationen schmiedet, sind die Symphonic Gongs. Deren Bauweise war die Basis für die Entwicklung der Planet Gongs, die bei gleich breiter Klangfülle jeweils ihren exakt definierten, planetaren Grundton haben.

Im Herbst dieses Jahres wurde Planetware als PAISTE Gong Center autorisiert. Die Symphonic Gongs, Brilliant Gongs, Sound Creation Gongs und Accent Gongs von PAISTE bieten Klänge mit ganz eigenen Charakteristikas ohne hervortretende Grundtöne an und ergänzen attraktiv das Klangspektrum der Planet Gongs mit ihren frequenzgenauen Planetentönen.

Fritz Dobretzberger

GONG
Nicht mehr für Ohren…:Klang,
der, wie ein tieferes Ohr,
uns, scheinbar Hörende, hört.
Umkehr der Räume. Entwurf
innerer Welten im Frein…,
Tempel vor ihrer Geburt,
Lösung, gesättigt mit schwer
löslichen Göttern…:Gong!

Summe des Schweigenden, das
sich zu sich selber bekennt,
brausende Einkehr in sich
dessen, das an sich verstummt,
Dauer, aus Ablauf gepreßt,
um-gegossener Stern…Gong!

Du, die man niemals vergißt,
die sich gebar im Verlust,
nichtmehr begriffenes Fest,
Wein an unsichtbarem Mund,
Sturm in der Säule, die trägt,
Wanderers Sturz in den Weg,
unser, an Alles, Verrat…Gong!

Rainer Maria Rilke
aus: Die Gedichte 1922 bis 1926
 (Muzot, November 1925)