PAISTE authorized Gong Center


Ich war dabei, als Hans Cousto in der Münchner Hippiekommune Riedlstraße am 2. Oktober 1978 die geniale Idee hatte, die Rotations- und Umlaufsperioden der Erde, des Mondes und der Planeten in den Tonbereich zu transponieren. Um die mit dem Gesetz der Kosmischen Oktave berechneten Tonfrequenzen zu hören, ließen wir uns Stimmgabeln anfertigen.

Peter Leopold, damals Schlagzeuger der Rockband Amon Düll, war der erste Stimmgabel-Kunde. Einen Satz Stimmgabeln mit Planetentönen überreichte er im Dezember 1980 an Robert Paiste. Gegen Ende der 80er entwickelte die Firma PAISTE, eine der weltführenden Hersteller für Gongs und Schlagzeug-Becken, gemeinsam mit dem Perkussionisten und Gongspieler Jens Zygar, die Serie der Planet Gongs.

1990 startete ich die Firma Planetware, mit der ich mich exklusiv der Kosmischen Oktave widme. Dem Informationspool von Planetware liegt die Fachliteratur von Hans Cousto zugrunde und für praktischen Anwendungen bietet der Planetware-eShop entsprechend gestimmte Instrumente an. Neben den planetaren Stimmgabeln sind dies in besonderer Weise die Planet Gongs von PAISTE.

Die älteste Gongversion, welche die Familie Paiste seit Generationen schmiedet, sind die Symphonic Gongs. Deren Bauweise war die Basis für die Entwicklung der Planet Gongs, die bei gleich breiter Klangfülle jeweils ihren exakt definierten, planetaren Grundton haben.

Im Herbst dieses Jahres wurde Planetware als PAISTE Gong Center autorisiert. Die Symphonic Gongs, Brilliant Gongs, Sound Creation Gongs und Accent Gongs von PAISTE bieten Klänge mit ganz eigenen Charakteristikas ohne hervortretende Grundtöne an und ergänzen attraktiv das Klangspektrum der Planet Gongs mit ihren frequenzgenauen Planetentönen.

Fritz Dobretzberger

GONG
Nicht mehr für Ohren…:Klang,
der, wie ein tieferes Ohr,
uns, scheinbar Hörende, hört.
Umkehr der Räume. Entwurf
innerer Welten im Frein…,
Tempel vor ihrer Geburt,
Lösung, gesättigt mit schwer
löslichen Göttern…:Gong!

Summe des Schweigenden, das
sich zu sich selber bekennt,
brausende Einkehr in sich
dessen, das an sich verstummt,
Dauer, aus Ablauf gepreßt,
um-gegossener Stern…Gong!

Du, die man niemals vergißt,
die sich gebar im Verlust,
nichtmehr begriffenes Fest,
Wein an unsichtbarem Mund,
Sturm in der Säule, die trägt,
Wanderers Sturz in den Weg,
unser, an Alles, Verrat…Gong!

Rainer Maria Rilke
aus: Die Gedichte 1922 bis 1926
 (Muzot, November 1925)


 

SpaceBrothers in Koh Phangan

Anlässlich des umjubelten Konzertes beim Half Moon Festival am 18. Januar 2013  stellt Phanganist.com in dem Artikel “SpaceBrothers tuning Koh Phangan” sehr ausführlich die SpaceBrothers vor und wie sie ihre Musik auf Basis der planetaren Stimmtöne der Kosmischen Oktave einstimmen: >…hier klicken

Phanganist.com

Die SpaceBrothers sind Kosma Solarius und Jens Zygar. Der Musiker Kosma Solarius, Rufname Kosta, ist in Bayern geboren und lebt seit 2007 in Thailand.  Sein professioneller Fokus liegt in der Produktion von elektronischer Musik und in der Entwicklung von Software, unter anderem des Cosmic Octave Tuning Calculator.

Der Musiker Jens Zygar ist Perkussionist und weltweit vor allem als herausragender Gongspieler berühmt geworden. Mitte der 1980er Jahre gründete er in Hamburg das Klanghaus als Zentrum für Performance und Klangtherapie. In dieser Zeit lernte er auch Hans Cousto und dessen Theorie der Kosmischen Oktave kennen, wonach er zusammen mit der renommierten Gongschmiede PAISTE deren Konzept der Planet Gongs zu entwickeln begann. 1989 traf er den legendären Keyboarder Steve Schroyder (Tangerine Dream, Ashra Temple, etc.) und gründete mit ihm das Star Sounds Orchestra.

Jens Zygar’s Aufenthalt  im Januar 2013 in Koh Phangan und seine Aktivitäten mit den SpaceBrothers gemeinsam mit Kosma Solarius haben der Kosmischen Oktave auch in Thailand einen ehrenvollen Ruf bereitet, wie der Artikel im Phanganist bezeugt.