Kosmisch gestimmte Trigone

In den 70er  interessierten wir uns in einer Münchner Künstler- und Hippie Kommune für Maßsysteme, die ja meist aus der Natur abgeleitet sind. Musik berührt uns besonders und daher fragten wir uns, welchen Naturbezug der 440 Hz Kammerton hat, der gemeinsame musikalische Stimmton. Nun — er wurde ohne Naturbezug  in der 30er-Jahren auf einer Normkonferenz festgelegt.

Im Oktober 1978 hatte dann Hans Cousto die geniale Idee, von planetaren Frequenzen per Oktavgesetz entsprechende Tonfrequenzen zu ermitteln. Natürlich wollten wir die errechneten Zahlen hören, was mich auf die Idee brachte, dies mit Stimmgabeln zu realisieren. Es dauerte nicht lange bis Musiker und auch Naturheilkundige auf diese Stimmgabeln aufmerksam wurden und damit zu experimentieren begannen.

Die planetaren Stimmtöne erweckten das öffentliche Interesse, Buchverlage publizierten Hans Cousto, entsprechende Musikinstrumente wurden gebaut und Musiker komponierten damit. Im Herbst 1990 war ich soweit, der Kosmische Oktave nicht nur eine eigene Plattform zu widmen, sondern auch dementsprechende Instrumentarien für die Praxis anzubieten, und gründete den Informationspool und Versandshop Planetware.

Zufällig im selben Jahr gründete der Silberschmiede- und Klangmeister Martin Bläse sein Atelier KULT-UR-SPRUNG. Jetzt, 25 Jahre später, habe ich das Glück, ein neues Instrument aus seiner Werkstatt bei Planetware aufnehmen zu können: Planetar gestimmte TrigoneKlangdreiecke, anglizistisch auch Triangle Plates genannt.

In welchen Materialqualitäten Martin Bläse diese Klang- und Rhythmusinstrumente mit dem „echt unverschämt tollen Sound“ (um eine Anwenderin zu zitieren) herstellt, ist mit Hörproben von allen Tönen im Planetware-eShop dargestellt:
http://shop.planetware.de/trigone

Und hier ein Video vom Trigon „Sonne“ Bronze poliert:

Triangle Plate “Sun” from Planetware on Vimeo.

 

Diachroma

1990 veröffentlichte Hans Cousto das Fachbuch “Klänge Bilder Welten” und in Zusammenarbeit mit ihm brachte Steve Schroyder die dazu passende gleichnamige CD heraus; genau gesagt, passend zum achten Kapitel des Buches.  In diesem sind vier verschiedene Stimmungen und die dazugehörigen Tonleitern als dynamische, entspannende, heitere  und magisch-erotische Sequenzen beschrieben.

Zur heiteren Sequenz, welche die Periode des Platonischen Erdenjahr (rd. 25920 Jahre) als Basis hat (mit dem oktavanalogen Tempo 80,65 bpm und  dem Grundton 172,06 Hz), komponierte Steve Schroyder unter anderem das Stück “Diachroma“.  Der Track ist jetzt in einem Video auf Vimeo zu sehen.


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Das Buch ist mittlerweile vergriffen, das Musikalbum “Klänge Bilder Welten” jedoch nach wie vor auf einer Doppel-CD oder via Download erhältlich; siehe Planetware Records.

 

Gong Master Training

Vom 23. bis 28. Juli 2015 wird Hans Cousto Vorträge und Workshops im Rahmen des Gong Master Training im Centro di meditazione Fontallorso in der Toskana, Italien halten. Die Teilnehmer erwartet ein interessantes, reichhaltiges Programm.

Für ausführliche Informationen über Cousto´s Beiträge bitte hier klicken.

Weitere Referenten und Musiker sind Christof Bernhard, Aidan McIntyre und Marisa Giorgini. Über das Gesamtprogramm informiert ein PDF auf englisch und auf italienisch.


 

Akasha Project Sphären

Barnim Schultze macht als Akasha Project seit über 20 Jahren Musik auf Basis planetarer und molekularer Frequenzen. Auf seiner Website hat er nun einen ausführlichen Artikel über die Grundlagen seiner Musik geschrieben: „Kosmische Oktave – Auf der Suche nach der Sphären Musik“.

Musik im Einklang mit den Schwingungen des Kosmos — mit dem wir „All-Ein“ sind — kann als Werkzeug zur „ozeanischen Selbstentgrenzung“ dienen, in welcher „das bewusste Ich zugunsten einer ganzheitlichen Wahrnehmung des Selbst zurücktritt.“ Nach einer kurzen Geschichte der Sphärenharmonie stellt Schultze das Verfahren der von Hans Cousto erstmalig  angewendeten Vernetzung aller Schwingungsbereiche mittels der Oktavformel vor. Die Kammertonproblematik einerseits und der Unterschied zwischen natürlichen und chromatischen Tonverhältnissen andererseits ist ebenfalls Thema, wie auch die therapeutische Anwendung der kosmologisch hergeleiteten Tonfrequenzen. Und selbstverständlich geht er auch auf seine langjährige Erfahrung mit der Quantenmusik der Wasserstoffatome ein.

Zum Artikel:
http://www.akashaproject.de/htmlde/kosmoktphilo.html

Musik von Akasha Project bei Planetware:
http://www.planetware.de/musik/akashaCDs.html


 

Videovortrag von Hans Cousto

Im Rahmen der Klangtage, die Klanghaus Media jährlich deutschlandweit veranstaltet, hielt der Schweizer Musikforscher Hans Cousto am 5. Juli 2014 im Bürgerhaus Pullach im Isartal einen Vortrag über “Die Kosmische Oktave”.

36 Jahre zuvor und zwöllf Kilometer flussabwärts in München hatte Cousto die Oktavtöne der Erde, des Mondes und der Planeten berechnet. Eine Oktave hat die doppelte (respektive halbe) Frequenz eines Grundtones und ist (unter verschiedenen Bezeichnungen) die Basis nahezu aller Musikkulturen.

Hans Cousto hat das grundlegende Harmoniegesetz der Oktave über den Hörbereich hinaus angewendet. Für die vielfache Frequenzverdoppelung über verschiedene Schwingungsbereiche hinweg, um Weltraumzyklen, Rhythmen, Tönen, Farben, Moleküle und andere Schwingungsfrequenzen harmonikal zu verknüpfen, hat sich die Bezeichnung Kosmische Oktave eingebürgert.

Direktlink

Biographie, Fachliteratur, Videos von Hans Cousto: hier klicken


 

 

Sphärenmusik – Klang der Einheit

Beim hEimWeRTs Kleinkunstfestival Brandenburg, das vom 4. bis 6. Oktober 2013 stattfand, referierten Hans Cousto und Norbert Böhm über die Kosmische Oktave und den Klang der Einheit.*)

Jens Zygar brachte dem Publikum die kosmischen Klänge in der Praxis nahe, indem er ein Gongkonzert gab und davor einen Kurs zum Spielen der Planet Gongs.

*) Der universale Ton der Einheit ist die höchste theoretisch relevante Frequenz und resultiert aus der Vereinigung von Gravitationstheorie, Relativitätstheorie und Quantentheorie am Objekte eines Schwarzen Loches von Mindestgröße, der natürlichen Einheit(aus den “Stimmtabellen zum Kammerton der Planckschen Maßeinheit der Zeit, zum Kammerton der reduzierten Planckschen Maßeinheit der Zeit und zum Ton der Einheit berechnet nach den Angaben von Norbert Böhm auf Basis der Vereinigung der physikalischen Theorien).
Diese und weitere Texte zum Klang der Einheit von Norbert Böhm unter http://friedenswarte.de/texte-zum-einklang/

Video: “Sphärenmusik – Der Klang der Einheit (Teil 1)

Video: “Sphärenmusik – Jens Zygars Gong Kosmos (Teil 2)

 

Silizium Musik


Das Akasha Project — Barnim Schultze — hat seine musikalische Schaffenskraft nach der Wasserstoff-Vertonung (H2 The Quantum Music of Hydrogen) einem weiterem chemischen Element gewidmet: dem Silizium. Dabei hat er wieder mit Hans Cousto zusammengewirkt, der mit dem Gesetz der Kosmischen Oktave aus den Spektralfrequenzen des Siliziumatoms die entsprechenden Töne berechnet hat.

Barnim Schultze bezeichnet seine Vertonungen der chemischen Elements als „sich selbst komponierende Musik“: Jeder der elf Spektraltöne des Siliziums, die er für diese Quantenmusik verwendet hat, wird im oktavanalog entsprechenden Tempo gespielt. Mit anderen Worten: Die Geschwindigkeit, in der die verschiedenen Töne erklingen, ist eine tiefere Oktave der jeweiligen Ton- bzw. der Siliziumfrequenz. So bildet sich analog zu den Elektronensprüngen des Atoms ein sich ständig wandelndes Klangfeld. Fremdartig vertraute musikalische Strukturen entstehen und vergehen und vermitteln ein Gefühl fundamentaler Wirklichkeit.

Ausgangspunkt für diese Arbeit war die Erstellung einer Filmmusik für die Dokumentation “Kristallvisionen” von Silvia Dantchev und Minghao Xu. >  www.kristallvisionen.de

„The Quantum Music of the Silicium Atom“  ist komplett auf der Bandcamp-Seite von Akasha Project zu hören und steht dort auch als kostenpflichtiges Download zur Verfügung (wobei fast der gesamte Erlös dem Musiker zugute kommt).


 

PAISTE authorized Gong Center


Ich war dabei, als Hans Cousto in der Münchner Hippiekommune Riedlstraße am 2. Oktober 1978 die geniale Idee hatte, die Rotations- und Umlaufsperioden der Erde, des Mondes und der Planeten in den Tonbereich zu transponieren. Um die mit dem Gesetz der Kosmischen Oktave berechneten Tonfrequenzen zu hören, ließen wir uns Stimmgabeln anfertigen.

Peter Leopold, damals Schlagzeuger der Rockband Amon Düll, war der erste Stimmgabel-Kunde. Einen Satz Stimmgabeln mit Planetentönen überreichte er im Dezember 1980 an Robert Paiste. Gegen Ende der 80er entwickelte die Firma PAISTE, eine der weltführenden Hersteller für Gongs und Schlagzeug-Becken, gemeinsam mit dem Perkussionisten und Gongspieler Jens Zygar, die Serie der Planet Gongs.

1990 startete ich die Firma Planetware, mit der ich mich exklusiv der Kosmischen Oktave widme. Dem Informationspool von Planetware liegt die Fachliteratur von Hans Cousto zugrunde und für praktischen Anwendungen bietet der Planetware-eShop entsprechend gestimmte Instrumente an. Neben den planetaren Stimmgabeln sind dies in besonderer Weise die Planet Gongs von PAISTE.

Die älteste Gongversion, welche die Familie Paiste seit Generationen schmiedet, sind die Symphonic Gongs. Deren Bauweise war die Basis für die Entwicklung der Planet Gongs, die bei gleich breiter Klangfülle jeweils ihren exakt definierten, planetaren Grundton haben.

Im Herbst dieses Jahres wurde Planetware als PAISTE Gong Center autorisiert. Die Symphonic Gongs, Brilliant Gongs, Sound Creation Gongs und Accent Gongs von PAISTE bieten Klänge mit ganz eigenen Charakteristikas ohne hervortretende Grundtöne an und ergänzen attraktiv das Klangspektrum der Planet Gongs mit ihren frequenzgenauen Planetentönen.

Fritz Dobretzberger

GONG
Nicht mehr für Ohren…:Klang,
der, wie ein tieferes Ohr,
uns, scheinbar Hörende, hört.
Umkehr der Räume. Entwurf
innerer Welten im Frein…,
Tempel vor ihrer Geburt,
Lösung, gesättigt mit schwer
löslichen Göttern…:Gong!

Summe des Schweigenden, das
sich zu sich selber bekennt,
brausende Einkehr in sich
dessen, das an sich verstummt,
Dauer, aus Ablauf gepreßt,
um-gegossener Stern…Gong!

Du, die man niemals vergißt,
die sich gebar im Verlust,
nichtmehr begriffenes Fest,
Wein an unsichtbarem Mund,
Sturm in der Säule, die trägt,
Wanderers Sturz in den Weg,
unser, an Alles, Verrat…Gong!

Rainer Maria Rilke
aus: Die Gedichte 1922 bis 1926
 (Muzot, November 1925)


 

KGS-Interview mit Jens Zygar

Über die von Jens Zygar veranstalteten Klangtage haben wir hier bereits berichtet. Vom 11. – 13.  Oktober stehen nun die Klangtage Allgäu in  Oy-Mittelberg an und vom 26. – 27. 10. die Klangtage Hamburg.

In Hamburg wird Hans Cousto als Entdecker der Kosmischen Oktave zur Berechnung der planetaren Stimmtöne  einen Vortrag mit Klangbeispielen halten.

Einer der Programmpunkte bei allen Klangtagen ist ein Workshop von Jens Zygar zur Phonophorese Stimmgabel-Tonpunktur.  In einem Interview in der Zeitschrift KGS Hamburg sagt Jens Zygar. “Das Wis­sen um die Ord­nungs­f­re­quen­zen der Na­tur, wie sie durch die For­schun­gen der Kos­mi­schen Ok­ta­ve be­kannt ge­wor­den sind, ver­schafft Klang­ar­bei­tern die Mög­lich­keit, die un­ter­schied­li­chen ar­che­ty­pi­schen Schwin­gun­gen ge­ziel­ter ein­zu­set­zen.”

Das ganze Interview mit Jens Zygar über seine integrale Klangarbeit und worüber sich die Besucher der Klangtage besonders freuen dürfen steht hier online.


 

Klangwirkstoff 2013

Das Musiklabel Klangwirkstoff Records und Planetware sind Geschwister im Geiste der Kosmischen Oktave — der harmonikalen Formel zur Verknüpfung von molekularen oder planetaren Rhythmen mit Musik und Farben.

Im Herbst 2007 feierte das Label seinen Einstand mit der Veröffentlichung  der 2CD “Active Agent of Sounds“, feierlich präsentiert bei der Veranstaltung “Klangwirkstoff Release Party & Kongress für multimediale Bewusstseinsforschung und Harmonik” im Ritter Butzke, Berlin-Kreuzberg.  Das Veranstaltungskonzept — vor Mitternacht zwei Stunden Vorträge, danach Live- und DJ-Musik  auf mehreren Dance- und Ambientfloors— kam beim Berliner Publikum derart gut an, das die Klangwirkstoff Party seitdem jährlich stattfindet.

Nun erscheint im Herbst die 2CD “Active Agent of Sound II” — ebenfalls eine Ambient Compilation — und das wird selbstverständlich wieder gefeiert. Das Motto der Releaseparty am 27.09.2013 im Ritter Butzke  ist “Klang und Schamanismus“. Vorträge von Hans Cousto, dem Entdecker der Kosmischen Oktave, und der Schamanin Nana Nauwald eröffnen den Abend. Als Deutschland Premiere wird der 30-minütige experimentelle Dokumentarfilm “Atropa” von Peter C. Beyer gezeigt. Ab Mitternacht bis in die Vormittagsstunden Klangkunst, unter anderem von Akasha Project, B. Ashra, Motom und vielen mehr.

Zudem zwei Performances, u.a. von Eru & Seven of Eglise mit Musik in Jupiter-Stimmung. Weitere Spezialitäten neben den 2 Ambient- und 2 Dancefloors sind die Sensatonic Spacebar und einige Infotheken, u. a. von Planetware.

Ausführliche Informationen zur Klangwirkstoff Release Party 2013: hier klicken