Schumann-Resonanz-Musik

Das Label Klangwirkstoff Records hat sich einer Musik verschrieben, die mit unserer makro- und mikrokosmischen Natur harmoniert.  Für den produktiven Ambientmusiker Michael Brückner, der sich seit mehr als 20 Jahren mit der Wirkung unterschiedlicher Stimmungen beschäftigt, war es daher naheliegend, sein erstes durchgehend kosmisch gestimmtes Album „Naura“ bei Klangwirkstoff zu veröffentlichen.

„Naura“ ist auf die Schumann-Resonanz gestimmt. Schumann-Frequenzen sind durch Blitze angeregte elektromagnetische Wellen entlang des Erdumfangs. Die schlecht leitfähige Erdoberfläche (größtenteils Salzwasser) und die gut leitfähige Ionosphäre darüber begrenzen einen Hohlraumresonator, aus dessen Abmessungen sich mögliche Resonanzfrequenzen berechnen lassen. Wellen, die sich nach einer Erdumrundung wieder in der gleichen Phase befinden (oder der Erdumfang ist ein ganzzahlig Vielfaches der Wellenlänge), werden verstärkt, andere löschen sich aus. Dadurch ergibt sich eine tiefste Resonanzfrequenz von durchschnittlich 7,83 Hz (siehe Wikipedia ; eine schöne Animation der Schumann-Resonanz ist hier zu sehen).

Der Tiefbass der Musik des Albums “Naura” erklingt mit 62,64 Hz drei Oktaven über der Schumann-Resonanz (bzw. zwei Oktaven unter dem Ton der Schumann-Stimmgabel 250,64 Hz). Michael Brückner hat zudem Hemi-Sync-Impulse für die Synchronisation der beiden Gehirnhälften hergestellt, indem er jeweils den linken und rechten Stereokanal um die Hälfte von 7,83 Hz nach oben und unten verstimmt hat, so das zwischen den Ohren 7,83 Pulsationen pro Sekunde entstehen — am deutlichsten zu hören am Anfang von Track 4 “Rauka – Disciplined Mix’.

Das ganze Album “Naura” erklingt in dem von Michael Brückner gewohnt exzellenten Ambient-Stil. Die vier Tracks sind (auch einzeln) per Download im Shop von Klangwirkstoff Records erhältlich. Der Track “Rauka” ist zudem auf der 2CD-Compilation Active Agent of Sound II erschienen.

Hier ein Promo-Mix des Albums:


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