Klangnachtmusik

Akasha Project: Berchtesgadenfiles 2014Akasha Project spielte am 9.-10.08.2014 vom Abend bis nächsten Tag am Morgen in Berchtesgaden die “Kosmische Klangnacht im Salzheilstollen“.  Der Künstler bietet nun mehrere Musikausschnitte dieser Nacht an.  Die Tracks im Planetary Ambience Stil stehen auf Bandcamp komplett zum Anhören und auch zum Download bereit (wobei der Download-Preis selbst bestimmt werden kann und fast der gesamte Erlös dem Musiker zugute kommt).

Berchtesgadenfiles 2014 Erdentag
Stimmung: Erdentag 50:56 Min.

Berchtesgadenfiles 2014 Mondton
Stimmung: Mond, synodisch 41:50 Min.

Berchtesgadenfiles 2014 Venus / Merkur
Stimmung: Venus 42:10 Min und Merkur 27:38 Min.

Berchtesgadenfiles 2014 Jupiter / Saturn
Stimmung: Jupiter 23:39 Min. und Saturn 21:19 Min.


 

Erdentöne und Gehirnwellen

Zu Beginn der 1990er-Jahre entwickelte Hans Cousto zusammen mit Matthias Pauschel die kosmisch gestimmte Mindmachine “Orpheus” und veröffentlichte mit ihm das “Orpheus Handbuch”.  Sowohl das Gerät als auch das Buch sind mittlerweile vergriffen. Planetware stellt jetzt Sound und Video kostenlos zur Verfügung.

Mindmachines sind audiovisuelle Geräte zur Stimulation der Gehirnwellen mit gepulstem Ton und Licht. Durch die Fähigkeit des Gehirns zur Frequenz-Folge-Reaktion schwingen sich Gehirnwellen auf die vorgegebenen Frequenzen ein. Die verschiedenen Frequenzbereiche des Gehirns gehen mit unterschiedlichen Bewußtseinszuständen einher:

BETA Wellen 16 bis 32 Hertz Gespannte Aufmerksamkeit
ALPHA Wellen 8 bis 16 Hertz Gelassene Aufmerksamkeit, wache Meditation, Entspannung
THETA Wellen 4 bis 8 Hertz Traumschlaf, tiefe Meditation
DELTA Wellen 1 bis 4 Hertz Tiefschlaf, Trancezustand, Tiefenhypnose

Das “Orpheus”-Gerät erzeugte über Kopfhörer pulsierende Oktavtöne der drei Zyklen der Erde: Tag, Jahr und Platonisches Jahr. Die Frequenz der Pulsation, die als rhythmisch an- und abschwellender Klang zu hören ist, entspricht einer tieferen Oktave des jeweiligen Tones. Diese Pulsationen, die auch als Binaurale Beats bezeichnet werden, entsteht durch zwei leicht unterschiedliche Tonfrequenzen im linken und rechten Stereokanal. Der Frequenzunterschied  ergibt die Pulsationsfrequenz.

 

Ton und Alpha-Puls des Erdentages

Die 23. Oktave des Mittleren Sonnentages  hat eine Frequenz von 97,09 Hertz.
Drei Oktaven tiefer liegt die Frequenz 12,14 Hz (die Hälfte davon sind 6,07 Hz).

Auf den beiden Stereokanälen sind folgende Frequenzen zu hören:
91,02 Hertz ( = 97,09 Hertz – 6,07  Hertz) und
103,16 Hertz ( = 97,09 Hertz + 6,07 Hertz)

Der Hörer nimmt konkret nicht zwei verschiedene Töne wahr, sondern die Mitte der beiden Frequenzen als einen Klang mit 97,09 Hertz. Die Pulsfrequenz von 12,14 Hz liegt im Alpha-Bereich der Gehirnwellen.  In Kombination mit dem Tageston kann das Hören dieser Schwingungen einen angenehm wachen und weitgehend stressfreien Zustand bewirken.


Direktlink  Earth´s Day Pulse — Für optimalste Wirkung Kopfhörer benutzen!

 

Ton und Theta-Puls des Erdenjahres

Die Frequenz des jährlichen Erde-Sonnenumlaufs ergibt 32. Oktaven höher einen Ton mit 136,10 Hz.  Fünf Oktaven tiefer hat die Frequenz 4,25 Hz.

Die beiden Stereofrequenzen sind
133,98 Hertz ( = 136,10 Hertz – 2,13 Hertz) und
138,23 Hertz ( = 136,10 Hertz + 2,13 Hertz)

Die Differenz von 4,25 Hertz ergibt die im Bereich der Theta-Wellen des Gehirns liegende Pulsationsfrequenz. Der Jahreston kombiniert mit dem Jahrespuls kann ausgesprochen entspannend wirken und zu einem tiefen inneren Frieden beitragen.


Direktlink Earth´s Year Pulse — Für optimalste Wirkung Kopfhörer benutzen!

 

Ton und Delta-Puls des Platonischen Jahres der Erde

Die Frequenz der Kreiselbewegung der Erdachse ergibt 47. Oktaven höher einen Ton von 172,06 Hertz. Sechs Oktaven tiefer liegt die Frequenz von 2,69 Hz.

Die beiden Stereofrequenzen sind
170,72 Hz ( = 172,06 Hertz – 1,34 Hertz) und
173,40 Hz ( = 172,06 Hertz + 1,34 Hertz)

Der Puls von 2,69 Hz resoniert im Bereich der Delta-Gehirnwellen und kann somit zur Ergründung tiefster Bewußstseinsschichten förderlich sein.


Direktlink Earth´s Platonic Year Pulse — Für optimalste Wirkung Kopfhörer benutzen!

Am effektivsten ist es, sich die orphischen Töne mit einem Kopfhörer  einzuverleiben, da auf diese Weise die Pulsationsfrequenzen direkt im Gehirn entstehen.

 

Videos mit Ton- und Lichtpulsation
Folgende Videos zeigen zum Tonpuls synchron blinkend die entsprechende Farbe:

Earth-DayEarth’s Day Pulse
YouTube 5:49 Min.
Earth-YearEarth’s Year Pulse
YouTube 8:17 Min.
Earth-Platonic-YearPlatonic Year Pulse
YouTube 6:33 Min.

 

 

Die Erdrotation

Erdrotation CC Foto von Nick Ares, USA

Weltraumkörper drehen sich um die eigene Achse und umrunden ein Zentrum — auch der Planet, auf dem wir leben. Rotierend umkreist er unsere Energiequelle, die Sonne. Eine Hälfte des Erdballs wird von der Sonne hell beleuchtet, die andere liegt im Dunklen. Durch die Rotation der Erde erleben wir stetig abwechselnd Hell und Dunkel, Tag und Nacht, wie bei einem langsamen Stroboskop, seit vielen Jahrtausenden immer in fast gleichbleibender Frequenz. Im Licht der Sonne sind wir aktiv, während wir des Nachts ruhen — zumindest viele von uns und früher ohne Kunstlicht noch viel mehr und selbst wenn es bei einigen umgekehrt ist, einmal täglich kommt der Schlaf. In der Frequenz der Erdrotation findet also ein beständiger Wechsel von Aktivitäts- und Ruhephasen statt.

Endogene, im Inneren erzeugte, regelmäßig wiederkehrende biologische Rhythmen mit einer Periode von 24 Stunden, werden in der Chronobiologie  circadiane Rhythmen und im Volksmund “innere Uhr” genannt.  Eine Hauptrolle übernimmt  dabei das Hormon Melatonin. Nachts, wenn es dunkel ist, steigert die Zirbeldrüse — die  eine Nervenverbindung zum Auge hat — im Gehirn die Produktion des Melatonins, das die Aktivität mindert und den Schlaf fördert.

CC Foto von PRS

Natürlich bestimmt die Drehung der Erde auch unserer kulturelles Leben, wie ein Paradebeispiel menschlichen Bewußtseins zeigt: die Uhrzeit. Die Rotationsdauer von einem Höchststand der Sonne bis zum nächsten wird ”ein Tag” genannt und  in Stunden, Minuten und Sekunden eingeteilt. Die Erdrotation ist somit die Basis der Uhrzeit — und damit auch der Frequenzmessung mit der Maßeinheit  “Hertz”, welche die Anzahl der Schwingungen pro Sekunde angibt.

Folgende Tabelle zeigt die innige, weil oktavanloge Verwandtschaft der Erdrotation zu Frequenzen in anderen Bereichen: Zu einem bestimmten Rhythmustempo, zu einem klar definierten Ton, zur Wetterstrahlung, zur Farbe Rotorange und zum Resonanzmaximum der Desoxyribonukleinsäure (DNS), dem Lebensgrundstoff und Träger der Erbsubstanz).

Schwingung Formel Frequenz Wahrnehmungsbereich
Erdrotation   0,000 011 574 Hz 1 Tag = 24 Stunden
1. Oktave f . 21 0,000 023 148 Hz 1/2 Tag = 12 Stunden
17. Oktave f . 217 1,517 Hz Tempo 91 beats per minute
24. Oktave f . 224 194,18 Hz Ton G
30. Oktave f . 230 12 427, 57 Hz Wetterstrahlung (Sferics)
65. Oktave f . 265 4,2702 . 1014 Hz Farbe Rotorange, 702 nm

Als 30. Oktave der Erdrotation ist in der obigen Tabelle die “Wetterstrahlung” aufgeführt. Die sogenannten Sferics sind elekromagnetischen Impulse in der Erdathmosphäre. Bei über 35 000 Messungen wurde eine Reihe von sieben Frequenzen (im Bereich von 4 000 bis 50.000 Hz) festgestellt, die in den Hörbereich oktaviert (mit Ausnahme einer Frequenz) eine harmonische Tonleiter bilden und die Erdrotation als oktavanalogen Grundton hat.

Untersuchungen zeigen bei verschiedenen Oktaven einer Schwingung die gleiche therapeutische Wirkung, wie Dieter Schneider in seinem Artikel über „Die biologische Wirkung von Wetterstrahlung und Planetentönen auf Menschen“ feststellt.

Die Oktavschwingungen der Erdrotation wirken erfahrungsgemäß vitalisierend. Beispielsweise berichtete mir eine Frau, das nach der Anwendung einer Erdentag-Stimmgabel (194,18 Hz), die sie morgens ein paar Minuten lang auf ihr Handgelenkt hält, ihr Kreislauf besser auf Touren kommt und sie zum Frühstück nur noch eine statt mehrere Tassen Kaffee trinkt.

Erkenntnisse über ganzheitliche  Zusammenhänge sind in der Medizin besonders gefragt.  Vor allem die Naturheilkunde ist bestrebt, die Interaktionen der verschiedenen endogenen Körperfunktionen sowohl untereinander, als auch mit den exogenen Schwingungen der Aussenwelt wahrzunehmen (ohne dabei geistig-seelische Befindlichkeiten außer Acht zu lassen).

Die Heilkunde nutzte als eines der ersten Fachgebiete die von Hans Cousto ermittelten planetaren Oktavtöne. Er selbst liefert Anregungen für die Tonpunktur (Phonophorese) im seinem Buch „Die Oktave – Das Urgesetz der Harmonie“. Hierbei werden planetarisch gestimmten Klanggabeln auf Akupunkturpunkte, Chakren oder andere Körperstellen aufgesetzt, um die Vibrationsfrequenzen im Organismus resonieren zu lassen. Oder es werden entsprechend gestimmte Klangschalen, Gongs, andere Instrumente oder Musikaufnahmen eingesetzt und — um das Ganzheitlichkeitsniveau noch zu erweitern — mit dem passenden, oktavanalogen Farblicht kombiniert.

Wie uns Farben beeinflussen, war schon in alten Hochkulturen bekannt. In der Neuzeit erforschte sehr ausführlich der indische Arzt und Physiker Dinshah P. Ghadiali die Farbwirkungen. Seine Spektro-Chrom-Methode ist die älteste der neuzeitlichen Farbtherapien. In Deutschland ist der Arzt Alexander Wunsch eine Kapazität auf dem Gebiet der Lichtbiologie. Alle Farbforscher kommen zum gleichen Ergebnis:: Die langwelligen Farben im roten bis orangenen Bereich des Lichtspektrums wirken anregend, während die kurzwelligen grünen bis blauen Farben beruhigend sind.

Untersuchungen des Algeriers Benoît, wie auch von F. Hollich und S. Tilgner, zeigen bei jungen Erpeln, die mit rotorangenem Licht bestrahlt werden, gegenüber einer Kontrollgruppe eine vielfach gesteigerte Spermatogenese mit entsprechendem Hodenwachstum, während grünes und blauviolettes Licht nichts derartiges bewirktt (siehe Artikel “Der Einfluß der Lichtwirkung über das Auge auf Schilddrüse und Hoden”)

Weitere interessante Zusammenhänge zur Erdrotation: Das oben beschriebene Melatonin wird aus dem Gewebshormon und Neurotransmitter Serotonin produziert. Es wirkt ebenfalls bei der Steuerung des circadianen Tag-Nacht-Rhythmus mit. Durch seinen Einfluss auf das menschliche Gemüt wird es auch als Glückshormon bezeichnet.  Die Einnahme des Drogenwirkstoff MDMA (Methylendioxy-N-methylamphetamin) hat im Gehirn eine vermehrte Freisetzung des Serotonins zur Folge — und möglicherweise auch die “Einnahme” des MDMA als Klangwirkstoff: Das MDMA-Spektrum zeigt, das eines der drei Maxima 234 Nanometer misst. Diese Wellenlänge ergibt vierzig Oktaven tiefer eine Frequenz von 291,3 Hz, was mit der  24. Oktave der Erdrotationsfrequenz (194,18 Hz) eine sehr genaue Quinte bildet. Zum harmonikalen Verständnis:  Mit ihrem Schwingungsverhältnis von 2 : 3 bewirkt normalerweise die Quinte — nach der Prime (1:1) und der Oktave (1:2) — die drittsttärkste Resonanz. In der Musik wird die Quinte als symphonisches Intervall kategorisiert.

Ivan Lucic und Karl W. Kratky haben an der Universität Wien den “Einfluss mechanischer und elektromagnetischer Wellen auf Pilzmycel von Psilocybe cubensis” untersucht. Die Behandlung der Mycele erfolgte u.a. mit den mechanischen Vibrationen einer Stimmgabel mit 194,71 Hz (Erde-Sterntag), mit elektromagnetischen Wellen einer Vollspektrum-Xenonlampe und mit Klängen der Monochord-Aufnahmen aus dem Tonträger “Urtöne 1“. Die Behandlung mit dem Erdentag-Ton zeigte ein signifikant erhöhtes Wachstum der Pilzmycele  (siehe Dokumentation und wissenschaftliche Publikation).

In einem gesunden biologischen System befinden sich alle Schwingungen zueinander in einem ausgewogenen harmonischen Verhältnis. Den Ausgleich der Verhältnisse betreffend, hat die traditionelle chinesische Medizin (TCM) einen besonders hohen oder vielleicht den höchsten Erkenntnisstand. Die beiden auszugleichenden Pole, die sich verhalten wie Wellental und Wellenberg, wie dunkel und hell, weich und hart, entspannt und angereget, u.s.w. werden Yin und Yang genannt. Im Vergleich zur blaugrün entspannenden Erde-Sonnenumlauf-Schwingung (siehe nächsten Artikel) wird die rotorange anregende Erdrotations-Schwingung dem Yang-Prinzip zugeordnet. Werden Akupunkturpunkte statt mit Nadeln mit Stimmgabeln behandelt, können Schwingungen hinsichtlich Yin und Yang gewählt werden, um die entsprechenden Verhältnisse auszugleichen. Farben, Rhythmen, Klänge, Musik, Tänze und andere Schwingungen in der jeweils oktavanalogen Frequenz ergänzen und erweitern die Anwendung.

Abschließend zum Thema Erdrotation vielleicht noch eine Anregung für Uhrmacher: Wenn schon ein Wecker täglich den Schlaf beenden muss, dann am besten mit einer auf den Erdentag gestimmten, ermunternden Tonfrequenz von 194,18 Hz. Von einer am Stromnetz angschlossenen Weckmaschine ist dabei allerdings eher abzuraten. Es ist nicht sicher, das die Frequenz des Wechselstroms gesundheitlich gut verträglich ist.
In Europa ist der Wechselstrom mit 50 Hertz getaktet, die 22. Oktave der Erdrotation hat hingegen 48,55 Hz.




Mehr über 194,18 Hz Erdentag von Hans Cousto
(aus “Die Töne der Kosmischen Oktave”)


GEWUSST WIE  – Schwingende Welt
1. Alles schwingt
2. Oktave: Halbierung Verdoppelung
3. Resonieren und mitschwingen
4. Die Kosmische Oktave
5. Wir sind die Erde
6. Unser Erdenleben
7. Die Erdrotation (dieser Artikel)
8. Der Erde-Sonnenumlauf
9. Das Erdachsenkreisel
10. Mond Mozart Erotik Ostern