Bach-Konzert auf 432 Hz

Im Frühjahr 2017 veröffentlichte der Cellist Davide Zavatti seine CD „Quo Vadis Bach“ mit Suiten von Johann Sebastian Bach in der Kammertonstimmung a1 432 Hz.
Bei den Musikaufnahmen haben Zuhörer unmittelbar vor seinem Cello liegend am Boden Platz genommen. Ende Oktober 2017 bietet sich in Leipzig erneut die Gelegenheit, die entschleunigte Musik von Bach in einer solch bequemen Lage zu erleben, um dabei mit dem Herzpuls und Atemrhythmus der Musiker in Resonanz zu treten. Begleitet wird Davide Zavatti’s Violoncello von einem Gong, der von Volker Lauckner gespielt wird.

QuoVadisBach ist ein bewusster und mutiger Bruch, dem Versuch, Bach zu entmathematisieren, der mathematischen Perfektion den mechanischen Aspekt zu nehmen. Es ist ein erster Schritt, um die Kraft der Langsamkeit zu erlernen, es ist die Begegnung mit einer neu erstandenen Freiheit.

Mit 432 Hz und dem Verzicht auf zu schnelle und hektische Tempi gelingt Davide Zavatti ein sozialer und helfender Impuls und eine Erinnerung, dass wir nicht ohne die Natur vorwärts eilen sollten. “Du zeigst, dass Musik eigentlich heilen möchte. Du spielst so, dass es heilsam für den Menschen sein kann.” (Johannes Greiner, Vorstand der Anthroposophischen Gesellschaft in der Schweiz)

Im Hin und Wider zwischen Dur und Moll, Yin und Yang, im Wechsel von Musik, Klang, Wort und Stille entsteht ein Atmen als Resonanz des Kosmos auf die Seele.

Zeit und Orte der Veranstaltungen:
Samstag 28. 10. 2017 um 19 Uhr im Klangsaal, Dieskaustr. 103, 04229 Leipzig
Sonntag 29. 10. 2017 um 11 Uhr in der Galerie Koenitz, Dittrichring 16, 04109 Leipzig

Interessent*innen, die das Konzert am Boden liegend geniessen möchten, bringen Matte und Decke selbst mit. Wegen limitierter Plätze ist die Anmeldung bis Mittwoch 25. 10. erwünscht: Tel.: 034202 30654 oder 0172 5757387, eMail muehlenvolker@gmx.ch

Davide Zavatti: www.quovadisbach.com
Volker Lauckner: feld-kraft.de
CD: shop.planetware.de/CD-Quo-Vadis-Bach

 

J. S. Bach auf 432 Hz

Der italienische Cellist Davide Zavatti hat sein Violoncello auf 432 Hertz gestimmt und damit die Suiten von Johann Sebastian Bach aufgenommen. Dieser Kammerton und das wesentlich langsamer gespielte Tempo machen „Quo Vadis Bach“ zu einer einzigartigen Klassik-CD. Ich kann kaum beschreiben, wie sehr mich die Musik schon beim ersten Hören gestreichelt hat (was wunder, sie kommt von einem Streich-Instrument).

Eingespielt hat Zavatti die Bach-Suiten in einer ehemaligen Steinmühle in Oberösterreich. Während der Aufnahmen haben 12 Personen abwechselnd vor seinem Instrument liegend Platz genommen, so das des Musikers Herzpuls und Atemrhythmus mit denen der Hörer in Resonanz treten konnten.

Nie zuvor hat mich klassische Musik derart samtweich berührt, was sicherlich auch an der gewählten tieferen Kammerton-Stimmung liegt und wie getragen und einfühlsam Bach hier von Davide Zavatti interpretiert wird (die Aufnahmen wurden nicht erst im Studio zeitlupenmäßig verlangsamt). Den Stimmton betreffend wissen Kenner der planetaren Frequenzen, das der Erde-Sonnenumlauf, das Erdenjahr, in einer höheren Oktave ein Cis mit 136,10 Hz ist — mit einem entsprechenden A von 432,1 Hz.

Die CD “Quo Vadis Bach” kann im Planetware-eShop bestellt werden.
Beschreibung, Tracklist und Hörproben unter
shop.planetware.de/CD-Quo-Vadis-Bach

 

Musae Musicali

“12 Komponisten, 12 Töne, 12 Farben” ist das Thema des Projektes  Muse Musicali.  Jedem Komponisten wurde ein Ton mit der dazugehörigen oktavanlogen Farbe zugeteilt.  Ideator und Koordinator des Projektes ist der Musiker Davide Zavatti.

Die zwölf Musikstücke waren am 19. Oktober bei der Eröffnung der Ausstellung “Musae” in der Burg Vianden in Luxemburg zu hören. Zu sehen sind bis 1.12.2013 Werke aus dem Archiv von Renato Signorine, der als “Mosaik Patriarch” bekannt geworden und führend in der Renovierung der berühmten Mosaike in Ravenna, Italien war.

Davide Zavatti  lernte in den späten 70er-Jahren Renato Signorine selbst in dessen Atelier kennen. Auf der Website, in der er “Musae Musicali” vorstellt und auch auf Hans Cousto hinweist, schreibt er: “Der Rhythmus des kleinen Hammers beim Schlag auf die Steine ist nicht immer gleich. Unter den Händen Begabter wird daraus Musik. Renato Signorini ließ Mosaik zu Musik werden. Wir wagen den Versuch, und formen Musik zu Mosaik.”

Ausführliche Informationen zu dem Musik-Farben-Projekt unter www.musae.at