Piano von Pianeer137

Der Musiker Pianeer137 aus Koblenz hat auf Soundcloud zwei Musikstücke in Stimmungen der Kosmischen Oktave veröffentlicht.

Die melodiöse Klavierkomposition mit klassischen Elementen in moderner Rhythmik  ist  in der Stimmung des Erde-Sonnenumlaufs Cis 136,10 Hz (a1 = 432,1 Hz). Das Stück heisst ”Blue behind broken Lines“.


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Inti Mate Dub” hingegen ist ein schöner jazziger Chillout Track, gestimmt auf den Sonnenton H 126,22 Hz, (a1 =449,8 Hz)


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Kosma Solarius

Der in Thailland lebende Musiker Kosma Solarius befasst sich seit vielen Jahren mit den planetaren Stimmungen der Kosmischen Oktave. Unter anderem hat er die App Icosmo entwickelt, die einen Kosmische Oktave Rechner, einen Aspekt zu Intervall Konverter und eine Planeten Stundenuhr beinhaltet. 2001 gründete er mit dem Planetengong Spieler Jens Zygar das Projekt Space Brothers (dazu ein Interview auf phanganist.com).

Nun ist beim Label Klangwald Recordings das erste Soloalbum von Kosma Solarius erschienen: “A Beautiful Soul“. Die Musik ist im Stile des Ambient, Chillout, Lounge und Tribal komponiert. Sowohl die Mastertunings als auch das Tempi der zehn Tracks sind natürlich kosmisch gestimmt.

Informationen zum Album, Tracklist, Stimmungen und Download-Links auf der Website des Künstlers: kosmasolarius.com


 

 

Venus Transit

Alle gut 27 Tage ist Neumond mit Sonne und Mond in der selben Himmelrichtung. Wesentlich seltener bilden Erde, Mond und Sonne eine ganz präzise Gerade und somit eine Sonnenfinsternis. Ähnlich ist es bei einem Venustransit. Venus und Sonne stehen etwa alle 580 Tage beisammen. Bilden sie mit der Erde eine schnurgerade Linie, kann unser Nachbarplanet als kleiner Punkt auf der Sonnenscheibe  beobachtet werden.

Diese “Minisonnenfinsternis” ereignet sich derart selten, das sie von manchen  Generationen nicht erlebt werden kann. Es dauert mehr als hundert Jahre, bis dann zwei Venustransite hintereinander in einem Abstand von acht Jahren stattfinden. Im 20 Jahrhundert gab es keinen einzigen. Davor ereigneten sie sich 1882 und  1874, 1769 und 1761, 1639 und 1631. Die ersten beiden in diesem Jahrtausend waren 2004 und 2012 und auf die nächste müssen wir bis zum Jahr 2117 warten.

Venustransite, auch Venuspassagen genannt, waren und sind für die Astronomie von besonderer Bedeutung. Unter anderem führte die Bestimmung der Parallaxe — die Unterschiede der Position der Venus auf der Sonnenscheibe durch Beobachtung von verschiedenen Standorten auf der Erde — zur sehr genauen Bestimmung des Sonne-Erde-Abstandes. Nach der Idee des Astronomen Edmond Halley, die Parallaxe durch Zeitmessung zu ermitteln, nahmen von der Venustransite am 6.Juni 1761 – neunzehn Jahre nach seinem Tod – weltweit an die zweihundert Astronomen die entsprechenden Daten auf.

In diesem Jahrhundert wurden die Venustransite zu einem medialen Großereignis, von Millionen Menschen direkt oder via TV und Internet bestaunt — und das Star Sounds Orchestra reflektierte musikalisch die astronomischen Daten.

Am 8. Juni 2004, von 7h20 bis 13h25, spielte — mit Blick auf die Venustransite — das SSO im Rahmen des Sonnenklang-Festivals im Schlosspark Wetzlas in Österreich. Grundton und Tempo dieses Konzertes waren höhere Oktaven synodischer Venusperioden: ein F mit 171 Hertz bei 80 Schlägen pro Minute. Die darauf aufbauende Tonleiter wurde aus der Konstellation aller Planeten abgeleitet. Vertonungsdaten und Konzertfotos sind auf folgender Webseite archiviert:
www.planetware.de/aktuell/archiv/2004/venustransit04.html

Mythologisch bedeuten diese astromusikalischen Reflektionen einen mit Sonnenenergie geladenen, lebhaften Liebestanz der Venus, die innerhalb von acht Jahren eine fünfblättrige Lotus-Choreographie in den Himmel tanzt.

Am 6. Juni 2012, also genau acht Jahre später, nachdem die Venus erneut einen kompletten Blütentanz aufs Sternenparkett gelegt hatte, folgte die zweite Venuspassage. Das Star Sounds Orchestra und Gastmusiker zelebrierten dazu erneut eine interaktive Inszenierung, mit Aspekten der Kunst und der Liebe im Blickpunkt, diesmal im Rahmen der Klangtage Marl in Deutschland.

Bei Planetware Records ist nun ein Live-Album über diese kosmischen Konzerte erschienen: “Venus Transit” von Star Sounds Orchestra. Die Musik-CD mit vier langen Tracks im Ambient- und Downbeat-Stil ist jetzt im Planetware-eShop erhältlich. Ab Mitte Mai gibt es die Downloads bei iTunes, Amazon und vielen anderen Shop.


Direktlink zu Youtube

Quellenhinweise zu Venustransiten:

“Der himmlische Tanz von Sonne und Venus aus irdischer Sicht – Grundlagen zur Vertonung der Venuserscheinungen im Allgemeinen und der Venuspassagen im Besonderem” 
PDF von Hans Cousto über die Rhythmen der Venus, ihre siderischen und synodischen Umläufe, Oktavierung in den Hör- und Sichtbereich und ausführlichen Stimmdatenblättern.
www.planetware.de/download/cousto/Venuspassage.pdf

Deutsche Webseiten:
http://de.wikipedia.org/wiki/Venustransit
http://www.venus-transit.de/index1.html
http://eclipse.astronomie.info/transit/venus/

Englische Webseiten:
http://en.wikipedia.org/wiki/Transit_of_Venus 
http://en.wikipedia.org/wiki/Transit_of_Venus_(disambiguation) 
http://royalsociety.org/exhibitions/transit-venus/1639/ (…..) 
http://eclipse.gsfc.nasa.gov/transit/transit.html 

 

Oliver Aum

Oliver AUmWirklich kosmische Musiker verstehen es, die Frequenzen ihrer Musik in Einklang mit den natürlichen Frequenzen unseres Planeten — und damit auch mit uns selbst — zu stimmen. Das sind schon mal gute Voraussetzungen, irdische Zuhörer zu erreichen, sprich “mitschwingen” zu lassen.

Wenn die Klangzutaten dann noch zu einem feinen Menü abgeschmeckt sind, entsteht das, was Oliver Aum mit seiner Klangkunst serviert. Sein Musikstil mag allgemein als Chillout oder New Age eingeordnet werden, hinsichtlich seiner kosmischen Grundlagen dürfte wohl  “Planetary Ambience” am aussagekräftigsten sein.

“Hans Cousto eröffnete mir mit seiner „Kosmischen Oktave“ ganz neue Einblicke in die Welt der physioresonanten Frequenzen, und schon bald hatte ich nicht nur mein Klavier entsprechend umgestimmt, sondern mir auch ein entsprechendes Home-Studio eingerichtet.” Oliver Aum

CD "Onomatopoesie" von Oliver Aum
CD “Onomatopoesie
von Oliver Aum
im Planetware eShop
CD "Inner Healing" von Oliver AUm
CD “Inner Healing
von Oliver Aum
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