Erdentöne und Gehirnwellen

Zu Beginn der 1990er-Jahre entwickelte Hans Cousto zusammen mit Matthias Pauschel die kosmisch gestimmte Mindmachine “Orpheus” und veröffentlichte mit ihm das “Orpheus Handbuch”.  Sowohl das Gerät als auch das Buch sind mittlerweile vergriffen. Planetware stellt jetzt Sound und Video kostenlos zur Verfügung.

Mindmachines sind audiovisuelle Geräte zur Stimulation der Gehirnwellen mit gepulstem Ton und Licht. Durch die Fähigkeit des Gehirns zur Frequenz-Folge-Reaktion schwingen sich Gehirnwellen auf die vorgegebenen Frequenzen ein. Die verschiedenen Frequenzbereiche des Gehirns gehen mit unterschiedlichen Bewußtseinszuständen einher:

BETA Wellen 16 bis 32 Hertz Gespannte Aufmerksamkeit
ALPHA Wellen 8 bis 16 Hertz Gelassene Aufmerksamkeit, wache Meditation, Entspannung
THETA Wellen 4 bis 8 Hertz Traumschlaf, tiefe Meditation
DELTA Wellen 1 bis 4 Hertz Tiefschlaf, Trancezustand, Tiefenhypnose

Das “Orpheus”-Gerät erzeugte über Kopfhörer pulsierende Oktavtöne der drei Zyklen der Erde: Tag, Jahr und Platonisches Jahr. Die Frequenz der Pulsation, die als rhythmisch an- und abschwellender Klang zu hören ist, entspricht einer tieferen Oktave des jeweiligen Tones. Diese Pulsationen, die auch als Binaurale Beats bezeichnet werden, entsteht durch zwei leicht unterschiedliche Tonfrequenzen im linken und rechten Stereokanal. Der Frequenzunterschied  ergibt die Pulsationsfrequenz.

 

Ton und Alpha-Puls des Erdentages

Die 23. Oktave des Mittleren Sonnentages  hat eine Frequenz von 97,09 Hertz.
Drei Oktaven tiefer liegt die Frequenz 12,14 Hz (die Hälfte davon sind 6,07 Hz).

Auf den beiden Stereokanälen sind folgende Frequenzen zu hören:
91,02 Hertz ( = 97,09 Hertz – 6,07  Hertz) und
103,16 Hertz ( = 97,09 Hertz + 6,07 Hertz)

Der Hörer nimmt konkret nicht zwei verschiedene Töne wahr, sondern die Mitte der beiden Frequenzen als einen Klang mit 97,09 Hertz. Die Pulsfrequenz von 12,14 Hz liegt im Alpha-Bereich der Gehirnwellen.  In Kombination mit dem Tageston kann das Hören dieser Schwingungen einen angenehm wachen und weitgehend stressfreien Zustand bewirken.


Direktlink  Earth´s Day Pulse — Für optimalste Wirkung Kopfhörer benutzen!

 

Ton und Theta-Puls des Erdenjahres

Die Frequenz des jährlichen Erde-Sonnenumlaufs ergibt 32. Oktaven höher einen Ton mit 136,10 Hz.  Fünf Oktaven tiefer hat die Frequenz 4,25 Hz.

Die beiden Stereofrequenzen sind
133,98 Hertz ( = 136,10 Hertz – 2,13 Hertz) und
138,23 Hertz ( = 136,10 Hertz + 2,13 Hertz)

Die Differenz von 4,25 Hertz ergibt die im Bereich der Theta-Wellen des Gehirns liegende Pulsationsfrequenz. Der Jahreston kombiniert mit dem Jahrespuls kann ausgesprochen entspannend wirken und zu einem tiefen inneren Frieden beitragen.


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Ton und Delta-Puls des Platonischen Jahres der Erde

Die Frequenz der Kreiselbewegung der Erdachse ergibt 47. Oktaven höher einen Ton von 172,06 Hertz. Sechs Oktaven tiefer liegt die Frequenz von 2,69 Hz.

Die beiden Stereofrequenzen sind
170,72 Hz ( = 172,06 Hertz – 1,34 Hertz) und
173,40 Hz ( = 172,06 Hertz + 1,34 Hertz)

Der Puls von 2,69 Hz resoniert im Bereich der Delta-Gehirnwellen und kann somit zur Ergründung tiefster Bewußstseinsschichten förderlich sein.


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Am effektivsten ist es, sich die orphischen Töne mit einem Kopfhörer  einzuverleiben, da auf diese Weise die Pulsationsfrequenzen direkt im Gehirn entstehen.

 

Videos mit Ton- und Lichtpulsation
Folgende Videos zeigen zum Tonpuls synchron blinkend die entsprechende Farbe:

Earth-DayEarth’s Day Pulse
YouTube 5:49 Min.
Earth-YearEarth’s Year Pulse
YouTube 8:17 Min.
Earth-Platonic-YearPlatonic Year Pulse
YouTube 6:33 Min.

 

 

3 thoughts on “Erdentöne und Gehirnwellen

  1. Hello Klangfreunde!

    Das Orpheus – Buch kenne ich ja. Aber mit der Hemi – Sync – Technik habe ich mich erst unlängst etwas beschäftigt. Richard Monroe hat sie entwickelt, um die Gehirnhemisphären gezielt zu synchronisieren und damit einen psychophysischen Gleichgewichtszustand zu erzeugen, der es der Seele erlaubt den Körper zu verlassen. Ja, das führt ziemlich weit, doch ich glaube, dass diese Technik ursprünglich im Zusammenhang mit Astralreisen entwickelt wurde. Dabei nutzte Monroe durchaus andere Frequenzen als die oktavierten kosmischen Perioden. Es ist schon sehr interessant, hier den goldenen Weg zu suchen…

    Liebe Grüße,

    Norbert

    • Namaste und Hallo an alle KlangFarben und Schwingungs-Freunde ,
      der goldene Weg ist für mein Hören und Sehen bereits gefunden lieber Norbert.Wobei ich zugestehen muss,dass ich mich tatsächlich wissenstechnisch noch nicht sehr damit auseinandergesetzt habe-befinde mich eher auf der Spürbewusstseinsebene und geniesse.Bei der Vervollkommnung zum goldenen Weg hin wünsche ich ganz viel Freude und gutes Gelingen !
      Liebe Grüsse
      Ziggy

  2. Herzlichen Dank für diesen Blog-Beitrag, der viele Themen der Audionik, der WIssenschaft vom Klang berührt; @Norbert, die Hemi Sync Technologie wurde von ROBERT A. MONROE entwickelt; dem vorausgegangen waren persönliche Zustände körperlicher Entgrenzungserfahrungen und um eben diese zu verifizieren, hat er unter Zuhilfenahme von Frequenz-Klastern diese Experimente unterstützt; und die Methode der neuroaktiven Stimualtion immer weiter entwickelt, Seine beiden Bücher “Der Mann mit den zwei Leben” und “Der zweite Körper” haben mich sehr fasziniert und in der späteren Folge meiner eigenen Klangerfahrungen hatte ich das Glück, mit einer sogenannten “Explorerin” des Robert Monroe Instituts zu arbeiten und in diesem Zusammenhang viele Erfahrungen in Sachen Steuerung der Erlebnissse im transzendentalen Raum durch Klänge erfahren. Die hier vorgestellten orphischen Frequenzen sind natürlich sehr psychoaktiv und entfalten schnell eine Wirkung; für meinen “Geschmack” sind sie jedoch sehr pragmatisch und zu funktional, das ist meiner Meinung auch der Grund, warum seiner Zeit der große Boom der Mindmachines ziemlich schnell ein Ende fand; das Einbeziehen der sich ständig modulierenden “Körper-Energie” die Summe aller biologischer Aktivdaten sollte als Informationswelle die Trägerwelle modulieren,…..ich spreche gerne von Ganzkörper Resonanz und benutze die Schwingungen großer Gongs vor allem in niedrig oszilierenden Schwingugsbereichen und komme damit auch zu sehr schönen Ergebnissemn, aber ich gebe zu; um sich mal eben, zum Beispiel in der S-Bahn zu “boosten” um wohlbehalten durch die vielen übergriffigen Schwingungsfelder der unphysiologischen Alltagsschwingungen zu kommen, ist so eine digitale Frequenz besser zu handhaben als eine Gong-Installation, deshalb, volle Punktzahl für dieses fabelhafte Angebot von Planetware; ich finde es sehr freundlich, das diese Frequenzen umsonst angeboten werden; andere verlangen zum Teil sehr viel Geld für weniger gute Ausfertigungen; wer sich für eigene Experimente interssiert, dem empfehle ich natürlich meine OM GONG MEDITATIONEN, die zu einem sehr günstigen Preis als Download erworben werden können oder besser noch, den Besuch einer reallen Klang-Meditationen; inzwischen gibt es Klangarbeiter aller Ortens, und auch wenn die Darbietungen zum Teil sehr unterschiedlich sind, ist es auf jeden Fall immer eine sehr wertvolle Erfahrung die gut tut. “Klang ist eine essentielle Schnittstelle zwischen Geist (Gedanlken) – Seele (Gefühle) – Körper (Materie)” mfG jz

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