New Healing 2016

Text: Hans Cousto und Fritz Dobretzberger

Vom 15. bis 21. August 2016 fand am Badesee Preddöhl/Prignitz das New Healing Festival statt. Teil des Festivals war das Spiritual Retreat mit über 200 Programmpunkten im Tipi Town der Healing Area. Zelebriert wurde ein facettenreiches Programm mit Vorträgen, Workshops und Konzerten aus unterschiedlichen spirituellen und musikalischen Traditionen und vielen interaktiven Angeboten. Nach der Eröffnungszeremonie rund um die Feuerstellen in der Mitte der Healing Area am Montag Abend startete am Dienstag die New Healing Conference mit grundlegenden Informationen zur Healing Week wobei sich die mitwirkenden Akteure, Heiler und Projekte vorgestellt haben.

Leibesübungen, Yoga und Meditationen
Das New Healing Festival ist eine echt sportliche Veranstaltung. Der Tag beginnt jeweils mit diversen Leibesübungen, Yoga und Meditationen.

Abb. 1: Morgensport

MassageworkshopAbb. 2: Ein Massageworkshop

Ein tägliches Highlight: Trommelworkshop mit Jens Zygar
Jeden Nachmittag gab es einen großen Trommelworkshop mit Jens Zygar, der auch das ganze Programm für die Healing Area zusammenstellte. An diesen Trommelworkshops nahmen durchschnittlich 70 bis 80 aktive Trommler*innen teil.

Abb. 3: Jens Zygar in Aktion beim Trommelworkshop

Abb 4: Trommelworkshop mit Kindern und Erwachsenen


Die Kosmische Oktave auf der OM-Stage

Vorträge und Workshops von Hans Cousto

Am Anfang war der Schatten
Es wurde aufgezeigt, wie die Teilung des Kreises und der Zeit aufgrund der Bewegung des Schattens eines Baumes oder später eines Schattenstabes im Verlaufe der Geschichte vor­genommen wurde. Der Ursprung unserer Raum- und Zeitteilung und unserer Maßsysteme wurden anschaulich erklärt – von der Sonnenuhr bis zum modernen Chronometer.

Beim ersten Workshop mit Hans Cousto lernten die Mitwirkenden, wie man mit Schnürchen und Stöckchen Kreisteilungen vornehmen kann und wie diese archaische Geometrie bis heute auf den Zifferblättern der Uhren oder in der Darstellung von Horoskopen erhalten geblieben ist.

Abb. 5: Hans Cousto beim Workshop

Maß und Zahl im Tempelbau und in der Musik
Intervalle – bestimmt durch Zahlenverhältnisse – gibt es nicht nur in der Musik, sondern wurden und werden auch im Bau von Tempeln als auch sonst in der Architektur verwendet. Besondere Berücksichtigung wird dabei dem 7. und 11. Teilton gewidmet (Naturseptime und Alphorn-Fa). Erstaunlich aber wahr, die 7 und die 11 sind durch die Größenverhältnisse von Erde und Mond in ihrer kosmischen Relevanz determiniert. Anschaulich gemacht wird das Ganze mit Schnüren (mit Knoten) und Stöckchen – Geometrie wie im alten Ägypten. Mehr braucht es nicht, um ein Tempelmandala zu konstruieren.


Abb. 6: Ausschnitt aus dem mit Schnürchen und Stöckchen konstruierten Tempelmandala

Abb. 7: Geometrische Darstellung des heiligen Mandalas der Tempelbauer. Eine genaue Konstruktionsbeschreibung steht in dem Artikel „Eine kosmische Gartenlaube

Klänge als Spiegelbild kosmischer Rhythmen
Mittels des Oktavgesetzes lassen sich Schwingungsverhältnisse aus dem Makrokosmos (z.B. Sonnensystem) und dem Mikrokosmos (Atome, Moleküle) in den Hörbereich trans­ponieren und für uns Menschen wahrnehmbar machen. Erklärt wurde, wie es dazu kam und was dies für Instrumentenbauer und Musiker bedeutete, respektive was sie aus diesen Erkenntnissen so alles erfanden und schöpften.

Moderiertes Konzert mit dem Akasha Project
Nach einer Einführung von Hans Cousto und Barnim Schultze spielte Barnim, das Akasha Project, eine Klangreise durch unser Sonnensystem, gefolgt von einem Klangausflug in die Resonanzen des DMT-Moleküls.

Abb. 8: Hans Cousto und Barnim Schultze auf der OM-Stage

Abb.9: Das Akasha Project bei seiner Performance

Bildnachweise:
Abbildungen 1 – 6: Thomas Rojahn, Lizenz: CC BY-SA 3.0 DE
Abbildungen 7 – 9: Doro Tops, Lizenz: CC BY-SA 3.0 DE 

 

B. Ashra’s “Venus Meditation”


Es gibt eine neue CD von B. Astra: “Venus Meditation”. Mit dieser knüpft er an sein erfolgreiches Werk “Om Meditation” an. Beide CDs sind besonders für Meditationen geeignet, wie auch für therapeutische Anwendungen, Rituale jeglicher Art, zur Tiefenentspannung oder einfach nur zum Genießen.

CD von B. Astra: “Venus Meditation”

B. Ashra verzichtet auch bei der “Venus Meditation” bewusst auf größere Spannungsbögen, so das der Venus-Grundton seine größtmögliche Wirkung entfalten kann.

Unser Nachbar-Planet Venus umrundet die Sonne in rund 224,7 Tagen. 32 Oktaven höher ist das ein Ton A 221,23 Hz und weitere 41 Oktaven die Lichtfarbe gelborange.
Für ausführliche Informationen zur Venus-Stimmung bitte hier klicken.

Den alten Römern galt der Planet Venus als Göttin der Liebe, des erotischen Verlangens der Schönheit und Philanthropie. Das ihr beigeordnete Tier ist der Delphin. Aus diesem Grund sind auf einigen Passagen dieses Albums Delphingesänge zu hören, die im Atlantik bei Gomera aufgenommen wurden.

Die CD “Venus Meditation” ist im Planetware-eShop erhältlich: hier klicken
(ohne Versandkosten in Deutschland)

 

Freddie Mercury

Freddie MercuryAm 5.9.2016, dem Tag an dem Freddie Mercury 70 Jahre alt geworden wäre, wurde der Asteroid 17473 nach dem Sänger der Rockgruppe Queen benannt. Entdeckt wurde dieser Asteroid 1991, im selben Jahr als Freddie Mercury im Alter von 45 Jahren gestorben war.

Der Asteroid Freddiemercury 17473 hat einen Durchmesser von 3,435 km und umrundet die Sonne mit einer Periode von 1349,2047 Tagen (3,69 Jahren).
Foto: CC BY-SA 3.0 

27 Oktaven höher ist diese Frequenz ein Tempo von 69,1 bpm und weitere 7 Oktaven höher ein Ton mit 147,38 Hz und nochmals 42 Oktaven höher die Lichtfarbe Blau.

Quellenhinweise und Stimmdaten unter http://www.planetware.de/tune_in/Zwergplaneten.html#freddiemercury