Die Erdrotation

Erdrotation CC Foto von Nick Ares, USA

Weltraumkörper drehen sich um die eigene Achse und umrunden ein Zentrum — auch der Planet, auf dem wir leben. Rotierend umkreist er unsere Energiequelle, die Sonne. Eine Hälfte des Erdballs wird von der Sonne hell beleuchtet, die andere liegt im Dunklen. Durch die Rotation der Erde erleben wir stetig abwechselnd Hell und Dunkel, Tag und Nacht, wie bei einem langsamen Stroboskop, seit vielen Jahrtausenden immer in fast gleichbleibender Frequenz. Im Licht der Sonne sind wir aktiv, während wir des Nachts ruhen — zumindest viele von uns und früher ohne Kunstlicht noch viel mehr und selbst wenn es bei einigen umgekehrt ist, einmal täglich kommt der Schlaf. In der Frequenz der Erdrotation findet also ein beständiger Wechsel von Aktivitäts- und Ruhephasen statt.

Endogene, im Inneren erzeugte, regelmäßig wiederkehrende biologische Rhythmen mit einer Periode von 24 Stunden, werden in der Chronobiologie  circadiane Rhythmen und im Volksmund “innere Uhr” genannt.  Eine Hauptrolle übernimmt  dabei das Hormon Melatonin. Nachts, wenn es dunkel ist, steigert die Zirbeldrüse — die  eine Nervenverbindung zum Auge hat — im Gehirn die Produktion des Melatonins, das die Aktivität mindert und den Schlaf fördert.

CC Foto von PRS

Natürlich bestimmt die Drehung der Erde auch unserer kulturelles Leben, wie ein Paradebeispiel menschlichen Bewußtseins zeigt: die Uhrzeit. Die Rotationsdauer von einem Höchststand der Sonne bis zum nächsten wird ”ein Tag” genannt und  in Stunden, Minuten und Sekunden eingeteilt. Die Erdrotation ist somit die Basis der Uhrzeit — und damit auch der Frequenzmessung mit der Maßeinheit  “Hertz”, welche die Anzahl der Schwingungen pro Sekunde angibt.

Folgende Tabelle zeigt die innige, weil oktavanloge Verwandtschaft der Erdrotation zu Frequenzen in anderen Bereichen: Zu einem bestimmten Rhythmustempo, zu einem klar definierten Ton, zur Wetterstrahlung, zur Farbe Rotorange und zum Resonanzmaximum der Desoxyribonukleinsäure (DNS), dem Lebensgrundstoff und Träger der Erbsubstanz).

Schwingung Formel Frequenz Wahrnehmungsbereich
Erdrotation   0,000 011 574 Hz 1 Tag = 24 Stunden
1. Oktave f . 21 0,000 023 148 Hz 1/2 Tag = 12 Stunden
17. Oktave f . 217 1,517 Hz Tempo 91 beats per minute
24. Oktave f . 224 194,18 Hz Ton G
30. Oktave f . 230 12 427, 57 Hz Wetterstrahlung (Sferics)
65. Oktave f . 265 4,2702 . 1014 Hz Farbe Rotorange, 702 nm

Als 30. Oktave der Erdrotation ist in der obigen Tabelle die “Wetterstrahlung” aufgeführt. Die sogenannten Sferics sind elekromagnetischen Impulse in der Erdathmosphäre. Bei über 35 000 Messungen wurde eine Reihe von sieben Frequenzen (im Bereich von 4 000 bis 50.000 Hz) festgestellt, die in den Hörbereich oktaviert (mit Ausnahme einer Frequenz) eine harmonische Tonleiter bilden und die Erdrotation als oktavanalogen Grundton hat.

Untersuchungen zeigen bei verschiedenen Oktaven einer Schwingung die gleiche therapeutische Wirkung, wie Dieter Schneider in seinem Artikel über „Die biologische Wirkung von Wetterstrahlung und Planetentönen auf Menschen“ feststellt.

Die Oktavschwingungen der Erdrotation wirken erfahrungsgemäß vitalisierend. Beispielsweise berichtete mir eine Frau, das nach der Anwendung einer Erdentag-Stimmgabel (194,18 Hz), die sie morgens ein paar Minuten lang auf ihr Handgelenkt hält, ihr Kreislauf besser auf Touren kommt und sie zum Frühstück nur noch eine statt mehrere Tassen Kaffee trinkt.

Erkenntnisse über ganzheitliche  Zusammenhänge sind in der Medizin besonders gefragt.  Vor allem die Naturheilkunde ist bestrebt, die Interaktionen der verschiedenen endogenen Körperfunktionen sowohl untereinander, als auch mit den exogenen Schwingungen der Aussenwelt wahrzunehmen (ohne dabei geistig-seelische Befindlichkeiten außer Acht zu lassen).

Die Heilkunde nutzte als eines der ersten Fachgebiete die von Hans Cousto ermittelten planetaren Oktavtöne. Er selbst liefert Anregungen für die Tonpunktur (Phonophorese) im seinem Buch „Die Oktave – Das Urgesetz der Harmonie“. Hierbei werden planetarisch gestimmten Klanggabeln auf Akupunkturpunkte, Chakren oder andere Körperstellen aufgesetzt, um die Vibrationsfrequenzen im Organismus resonieren zu lassen. Oder es werden entsprechend gestimmte Klangschalen, Gongs, andere Instrumente oder Musikaufnahmen eingesetzt und — um das Ganzheitlichkeitsniveau noch zu erweitern — mit dem passenden, oktavanalogen Farblicht kombiniert.

Wie uns Farben beeinflussen, war schon in alten Hochkulturen bekannt. In der Neuzeit erforschte sehr ausführlich der indische Arzt und Physiker Dinshah P. Ghadiali die Farbwirkungen. Seine Spektro-Chrom-Methode ist die älteste der neuzeitlichen Farbtherapien. In Deutschland ist der Arzt Alexander Wunsch eine Kapazität auf dem Gebiet der Lichtbiologie. Alle Farbforscher kommen zum gleichen Ergebnis:: Die langwelligen Farben im roten bis orangenen Bereich des Lichtspektrums wirken anregend, während die kurzwelligen grünen bis blauen Farben beruhigend sind.

Untersuchungen des Algeriers Benoît, wie auch von F. Hollich und S. Tilgner, zeigen bei jungen Erpeln, die mit rotorangenem Licht bestrahlt werden, gegenüber einer Kontrollgruppe eine vielfach gesteigerte Spermatogenese mit entsprechendem Hodenwachstum, während grünes und blauviolettes Licht nichts derartiges bewirktt (siehe Artikel “Der Einfluß der Lichtwirkung über das Auge auf Schilddrüse und Hoden”)

Weitere interessante Zusammenhänge zur Erdrotation: Das oben beschriebene Melatonin wird aus dem Gewebshormon und Neurotransmitter Serotonin produziert. Es wirkt ebenfalls bei der Steuerung des circadianen Tag-Nacht-Rhythmus mit. Durch seinen Einfluss auf das menschliche Gemüt wird es auch als Glückshormon bezeichnet.  Die Einnahme des Drogenwirkstoff MDMA (Methylendioxy-N-methylamphetamin) hat im Gehirn eine vermehrte Freisetzung des Serotonins zur Folge — und möglicherweise auch die “Einnahme” des MDMA als Klangwirkstoff: Das MDMA-Spektrum zeigt, das eines der drei Maxima 234 Nanometer misst. Diese Wellenlänge ergibt vierzig Oktaven tiefer eine Frequenz von 291,3 Hz, was mit der  24. Oktave der Erdrotationsfrequenz (194,18 Hz) eine sehr genaue Quinte bildet. Zum harmonikalen Verständnis:  Mit ihrem Schwingungsverhältnis von 2 : 3 bewirkt normalerweise die Quinte — nach der Prime (1:1) und der Oktave (1:2) — die drittsttärkste Resonanz. In der Musik wird die Quinte als symphonisches Intervall kategorisiert.

Ivan Lucic und Karl W. Kratky haben an der Universität Wien den “Einfluss mechanischer und elektromagnetischer Wellen auf Pilzmycel von Psilocybe cubensis” untersucht. Die Behandlung der Mycele erfolgte u.a. mit den mechanischen Vibrationen einer Stimmgabel mit 194,71 Hz (Erde-Sterntag), mit elektromagnetischen Wellen einer Vollspektrum-Xenonlampe und mit Klängen der Monochord-Aufnahmen aus dem Tonträger “Urtöne 1“. Die Behandlung mit dem Erdentag-Ton zeigte ein signifikant erhöhtes Wachstum der Pilzmycele  (siehe Dokumentation und wissenschaftliche Publikation).

In einem gesunden biologischen System befinden sich alle Schwingungen zueinander in einem ausgewogenen harmonischen Verhältnis. Den Ausgleich der Verhältnisse betreffend, hat die traditionelle chinesische Medizin (TCM) einen besonders hohen oder vielleicht den höchsten Erkenntnisstand. Die beiden auszugleichenden Pole, die sich verhalten wie Wellental und Wellenberg, wie dunkel und hell, weich und hart, entspannt und angereget, u.s.w. werden Yin und Yang genannt. Im Vergleich zur blaugrün entspannenden Erde-Sonnenumlauf-Schwingung (siehe nächsten Artikel) wird die rotorange anregende Erdrotations-Schwingung dem Yang-Prinzip zugeordnet. Werden Akupunkturpunkte statt mit Nadeln mit Stimmgabeln behandelt, können Schwingungen hinsichtlich Yin und Yang gewählt werden, um die entsprechenden Verhältnisse auszugleichen. Farben, Rhythmen, Klänge, Musik, Tänze und andere Schwingungen in der jeweils oktavanalogen Frequenz ergänzen und erweitern die Anwendung.

Abschließend zum Thema Erdrotation vielleicht noch eine Anregung für Uhrmacher: Wenn schon ein Wecker täglich den Schlaf beenden muss, dann am besten mit einer auf den Erdentag gestimmten, ermunternden Tonfrequenz von 194,18 Hz. Von einer am Stromnetz angschlossenen Weckmaschine ist dabei allerdings eher abzuraten. Es ist nicht sicher, das die Frequenz des Wechselstroms gesundheitlich gut verträglich ist.
In Europa ist der Wechselstrom mit 50 Hertz getaktet, die 22. Oktave der Erdrotation hat hingegen 48,55 Hz.




Mehr über 194,18 Hz Erdentag von Hans Cousto
(aus “Die Töne der Kosmischen Oktave”)


GEWUSST WIE  – Schwingende Welt
1. Alles schwingt
2. Oktave: Halbierung Verdoppelung
3. Resonieren und mitschwingen
4. Die Kosmische Oktave
5. Wir sind die Erde
6. Unser Erdenleben
7. Die Erdrotation (dieser Artikel)
8. Der Erde-Sonnenumlauf
9. Das Erdachsenkreisel
10. Mond Mozart Erotik Ostern

 

Oliver Aum

Oliver AUmWirklich kosmische Musiker verstehen es, die Frequenzen ihrer Musik in Einklang mit den natürlichen Frequenzen unseres Planeten — und damit auch mit uns selbst — zu stimmen. Das sind schon mal gute Voraussetzungen, irdische Zuhörer zu erreichen, sprich “mitschwingen” zu lassen.

Wenn die Klangzutaten dann noch zu einem feinen Menü abgeschmeckt sind, entsteht das, was Oliver Aum mit seiner Klangkunst serviert. Sein Musikstil mag allgemein als Chillout oder New Age eingeordnet werden, hinsichtlich seiner kosmischen Grundlagen dürfte wohl  “Planetary Ambience” am aussagekräftigsten sein.

“Hans Cousto eröffnete mir mit seiner „Kosmischen Oktave“ ganz neue Einblicke in die Welt der physioresonanten Frequenzen, und schon bald hatte ich nicht nur mein Klavier entsprechend umgestimmt, sondern mir auch ein entsprechendes Home-Studio eingerichtet.” Oliver Aum

CD "Onomatopoesie" von Oliver Aum
CD “Onomatopoesie
von Oliver Aum
im Planetware eShop
CD "Inner Healing" von Oliver AUm
CD “Inner Healing
von Oliver Aum
im Planetware eShop
 

Klangtage 2013

Die im vorigem Jahr mit großem Anklang gestartete Veranstaltungsreihe für kosmische und heilsame Klangmusik wird in diesem Jahr fortgesetzt. Jens Zygar ist der Initiator und Leiter der Klangtage. Als ganzheitlicher Klangarbeiter befasst sich der bekannte Gongspieler und Trommelkünstler seit knapp 30 Jahren mit den planetaren Stimmungen der Kosmischen Oktave. Unter anderem wurden durch seine Anregung und Mitentwicklung die Planetgongs der renommierten Gongschmiede PAISTE entwickelt.

Direktlink zu Youtube

Das Zusammenwirken von Kreativität und Selbstverwirklichung” ist das Motto der diesjährigen Klangtage. Auf dem Programm, das von Jens Zygar und weiteren versierten  Referenten und Künstlern gestaltet wird, stehen Installationen, Workshops (Trommel Power, Gongarbeit,…),  Themen-Foren, Netzwerktreffen, Konzerte und einiges mehr .

Ein Themenschwerpunkt bildet die “Harmonie der Sphären” auf Basis der Kosmischen Oktave nach Hans Cousto, der persönlich bei den Klangtagen in Hamburg über die planetaren und molekularen Töne referieren wird. Das Star Sounds Orchestra — mit dem Keyboarder Steve Schroyder und Jens Zygar mit seinem imposanten Satz Planetgongs — wird ebenfalls an einigen Klangtagen ein Konzert geben.

Termine der Klangtage 2013
Freiburg 28. März – 1. April
Kassel 21. – 22. April
Wiesbaden 26. – 28. April
Nürnberg 3. – 5. Mai
München 8. – 12. Mai
Köln 23. – 25. Mai
Marl 21. – 23. Juni
Dresden 30. August – 1. September
Allgäu 11. – 13. Oktober
Hamburg 26. – 27. Oktober
 

Unser Erdenleben

ErdenlebenGeburt und Tod sind Wendepunkte im Wellental und auf dem Wellenberg der Lebensschwingung, die sich seit Urzeiten fortpflanzt. Unser Dasein ist ein Teil dieses auf Ribonukleinsäure und Desoxyribonukleinsäure beruhende Lebens, das auf unserem Planeten Erde vor knapp 4 Milliarden Jahren in Erscheinung trat und sich seitdem vom Einzeller bis zum Säugetier und Menschen entwickelt hat.

So wie Geburt und Tod einen Wechsel zum aktiven Dasein und danach zur Ruhe einleiten, findet auch in unserer Existenz ein steter Wechsel von Dynamik und Entspannung statt. Die Frequenzen der Aktiv- und Ruhephasen im Dasein werden dabei vorwiegend von den kosmischen Zyklen des Planeten, der das Leben trägt, bestimmt. Die Rhythmen der Erde geben — tagtäglich und alljährlich — die grundlegenden Takte in unserem Dasein vor.  Zu unserem und aller Lebewesen Wohl ist es höchst ratsam, die von uns Menschen künstlich erzeugten Schwingungen auf unsere natürlichen, irdischen Frequenzen abzustimmen.

In den folgenden Artikeln werde ich versuchen, die Naturschwingungen des Planeten einzeln zu beleuchten: Die durch die Erdrotationen bedingten rhythmischen Wechsel von Tag und Nacht, die beim Sonnenumlauf stetig wiederkehrenden Jahreszeiten, wie auch die monatlichen Phasen des Erdtrabanten — all diese kosmischen Zyklen bestimmen das Timing lebenswichtiger Phasen im Wachstums unserer Natur.

Die Jahresringe der Bäume sind ein schönes Beispiel, welches zeigt, wie sich der kosmische Rhythmus in der Biosphäre des Planeten manifestiert. Auch unser Organismus weist derartige “Jahresringe”  auf, die mit den Oktavfrequenzen der Erdenschwingungen zum Resonieren gebracht werden können, sei es zur Erhaltung oder Wiederherstellung der körperlichen Gesundheit, für die seelische Erbauung, die Klarheit des Geistes oder zum erotischen Genuß.


GEWUSST WIE – Schwingende Welt
1. Alles schwingt
2. Oktave: Halbierung Verdoppelung
3. Resonieren und mitschwingen
4. Die Kosmische Oktave
5. Wir sind die Erde
6. Unser Erdenleben (dieser Artikel)
7. Die Erdrotation

8. Der Erde-Sonnenumlauf
9. Das Erdachsenkreisel
10. Mond Mozart Erotik Ostern

 

Stimmgabeln bei Spastizität

In dem Artikel “Musik von Antanuka” stelle ich den Musiker Rudi Wienand vor, der in Mexiko lebt und dort auch als Therapeut arbeitet. Am 02.02.2013 hat er auf meiner Facebook-Seite berichtet, wie er und Kollegen den kleinen Yoseph unter anderem mit Stimmgabeln behandelt hat. Yosef ist im Dezember 2012 fünf Jahre alt geworden und hatte nach einem Unfall vor eineinhalb Jahren mit schwerer Spastizität zu kämpfen. Rudi Wienand hat mir erlaubt, hier seinen Bericht und sein Foto wiederzugeben:

Yosef spürt den MerkurtonDer kleine Yosef bei seiner Klangtherapie.
Nach einem Unfall ist er mit einer schweren hipoxischen Enzephalopatie unfähig gewesen sich zu bewegen oder sich Ausdruck zu verschaffen und hatte mit ununterbrochener schwerer Spastizität zu kämpfen. Die ersten neurologischen Befunde betonten den unwiderruflichen Schaden in den basalen Ganglien und die sehr kleine oder fast nichtige Möglichkeit einer auch nur geringfügigen Besserung. Seine Eltern entschieden sich trotzdem ein riguroses Therapieprogramm mit ihm durchzuführen, und so haben wir ein Team von mehreren Therapeuten, unter anderem ein Neurophysiologe, ein Physiotherapeut, eine Stimmtherapeutin, eine Beschäftigungstherapeutin und Klangtherapie mit planetaren Stimmgabeln und planetar gestimmter Musik zusammengestellt.

Nach gut einem Jahr harter Arbeit ist seine Spastizität ganz verschollen und er konnte von den Medikamenten abgesetzt werden, er hat grosse Bewegungsfreiheit, obwohl noch grosse Schwierigkeiten im Bereich des gezielten Bewegens herrschen. Und er hat gelernt, Gefühlszustände klar und deutlich über den Gesichtsausdruck zu vermitteln.

Anfangs war die Zielrichtung das Entspannen der Spastizität, wobei hauptsächlich mit den Stimmgabeln “Platonisches Jahr“,Jahreston Omund “Venus” gearbeitet wurde. Auch kamen Shakuhachi Flöten, in Venus- und Jahreston gestimmt, mit grossem Erfolg zum Einsatz. Schon bei der ersten Behandlung konnte er sich soweit entspannen, das seine Körperhaltung sich fast normalisierte, was bei ihm tagelang nicht möglich war.

Auch bei der Stimulierung der schwachen Atmung konnten die Schwingungen von Merkur und dem Tageston viel in Bewegung setzen und schon nach sehr viel kürzerer Zeit als erwartet konnte er von der Tracheostomie befreit werden.

Hier (auf dem Foto)  ist gerade die Merkurstimmgabel am Brustbein im Einsatz, um seine Stimmbildung zu stimulieren, sichtlich zu seinem Wohlwollen. Im Gesamten bestätigt es sich, dass die Klangtherapie einen beträchtlichen Beitrag zu seiner positiven Entwicklung beigetragen hat.


Planetware
Für Informationen zu den planetaren Stimmgabeln bitte hier klicken.


 

“Qigong Dancing” für Schallwelle-Preis nominiert

Qigong Dancing” von Steve Schroyder & Alienvoices  wurde für den Schallwellepreis 2012 nominiert.  Gemeinsam mit Labeln, Medien- und Veranstaltungspartnern vergibt Schallwelle e.V., der Förderverein für Elektronische Musik,  in diesem Jahr  zum fünften Mal die Schallwelle. “Qigong Dancing” wurde mit vier anderen Alben in der Kategorie  “Bestes Album national” nominiert. Als weiterer Protagonist kosmisch stimmiger Musik erhielt das Akasha Project eine Nominierung in der Kategorie  “Neuentdeckung des Jahres”.

Direktlink zu Youtube (von allen Tracks jeweils 1 Minute Hörprobe)

PlanetwareDie CD “Qigong Dancing” gibt es natürlich auch im Planetware-eShop
und zum Download u.a. bei iTunes, amazonmusicload, etc.


 

Musik von Antanukama

AntanukamaAntanukama sind die beiden Musiker Rudi Yasin Wienand und Leyla Macuilxochitl Ponce Boone. Das Duo aus Mexiko spielt planetarisch gestimmte New Age , Easy Listening und Healing Music.

Rudi Wienand ist Österreicher und lebt seit Anfang der 2000er-Jahre in Mexico City, wo er auch als Therapeut mit planetaren Stimmgabeln und mit entsprechender Musik praktiziert. Leyla Macuilxochitl Ponce Boone hat von ihrem Vater von kleinauf das Singen  gelernt und dann im Institut der Feinen Künste in Mexiko City Gesang studiert.

Bei Antanukamas frei improvisierten Klangreisen in Yogaschulen, Meditationszentrem  und auf Festivals in Mexiko und Gastspielen in Europa kommen größtenteils selbst hergestellte Musikinstrumente wie Didgeridoos, Shakuhachis, Trommel etc. zum Einsatz. Bei ihren Konzerten und im mexikanischen Handel bieten sie Ihre CD “Equilibrando los chakras con frecuencias planetarias” (Chakrenbalancierung mit planetaren frequenzen) an.

Antanukama heisst wörtlich “Der in der Erde lebt” und ist die Bezeichnung für den Wanderfalken in der Sprache der im Norden Mexikos lebenden Kun´Kaak Indianer.

 

Wir sind die Erde

Raumschiff Erde

Bildnachweis: NASA

Weltraumfahrer erblicken die Erde als Himmelsobjekt und ein Mensch darauf wirkt allerhöchstens wie ein mikroskopisch kleines Staubteilchen. Wir sind also die Erde, wir Menschen, alle anderen Bewohner und alles sonstige, aus dem der Planet besteht. Eigentlich ist die umfassendere Wahrheit, das wir auch das Sonnensytsem, die Galaxie, das Universum sind, — das sich selbst mittels unserer Sinne erforscht.  Die Erde ist aber unser Standpunkt, von wo aus wir betrachten und worauf sich seit Urzeiten das uns bekannte Leben abspielt und entwickelt. Die planetaren Zyklen prägen die Takte des Lebens und es sind die Naturzyklen, die sehr wesentlich auch unsere Kulturen bestimmen, nicht nur den Ackerbau, unsere Ur-Kultur. Ich zitiere aus der Wikipedia:
Kultur (zu lateinisch cultura „Bearbeitung, Pflege, Ackerbau“, von colere „wohnen, pflegen, verehren, den Acker bestellen“) ist im weitesten Sinne alles, was der Mensch selbst gestaltend hervorbringt, im Unterschied zu der von ihm nicht geschaffenen und nicht veränderten Natur. Kulturleistungen sind alle formenden Umgestaltungen eines gegebenen Materials, wie in der Technik oder der bildenden Kunst, aber auch geistige Gebilde wie etwa Recht, Moral, Religion, Wirtschaft und Wissenschaft.

Manche Hochkulturen waren früher noch mehr als heute an den Rhythmen der Natur orientiert. Beispielsweise wurden Fruchtbarkeitsrituale selbstverständlich bei Vollmond  gefeiert, was nicht nur sinnvoll ist, weil es rund um die Uhr hell ist,da sobald die Sonne untergeht, der voll leuchtende Mond aufgeht. Mehr zum Mondrhythmus später in einem eigenen Artikel.

Ein weiteres Beispiel einer Hochkultur, deren Ziel eine Erfassung ganzheitlicher Zusammenhänge ist:  Im chinesische Buch der Wandlungen „I Ging“, dessen Entstehungsgeschichte vor über 5000 Jahren begann, ist aufgeschlüsselt, wie alle kulturellen Bereiche miteinander vernetzt sind. “Indem man emporblickend  mit seiner (des I Gings) Hilfe die Zeichen am Himmel verständnisvoll betrachtet und niederblickend die Linienzüge der Erde untersucht, erkennt man die Verhältnisse des Dunklen und Hellen. Indem man an die Anfänge zurückgeht und die Dinge bis zu Ende verfolgt, erkennt man die Lehren von Geburt und Tod. Die Vereinigung von Samen und Kraft wirkt die Dinge; das Entweichen der Seele bewirkt die Veränderung: daraus erkennt man die Zustände der ausgehenden und zurückkehrenden Geister.  (“I Ging” in der Übersetzung von Richard Wilhelm)

Etwa seit Beginn des technischen Zeitalters vor ein paar Hundert Jahren trat im westlichen Abendland das kulturelle Interesse an ganzheitlichen, kosmischen Zusammenhängen immer weniger in Erscheinung, während die Konzentration auf Spezialgebiete zunahm. Vor lauter Bäumen war kaum noch der Wald zu erkennen. Bäume gedeihen jedoch besser, wenn wir unser Interesse auch dem Wald  zuwenden. Der Ganzheitsgedanke ging nie gänzlich verloren; großartige Werke einzelner Wissenschaftler und Künstler zeugen davon.

1978 erkannte der Harmoniker Hans Cousto in einer Vision eines klingenden Sonnensystems, das es sinnvoll ist, die in der Musik bekannte Oktave über den Hörbereich hinaus auf alle Schwingungen anzuwenden. Seine Formel der vielfachen Frequenzverdoppelung ( f . 2n) stellt eine Verbindung von einer beliebigen Frequenz zu einer oktavanalogen Frequenz in einem anderen Schwingungsmedium her. Die Oktavformel offenbart harmonikale Beziehungen zwischen unterschiedlichen Naturerscheinungen; sie verbindet Planetenrotationen und -umläufe, Wetterstrahlung, Zell- und Molekülfrequenzen, Rhythmen, Töne, Farben, Längenmaße, Proportionen u.s.w. Kurz gesagt: die Kosmische Oktave ermöglicht einen Blick auf wundervolle  Zusammenhänge im Gesamtspektrum aller Schwingungen.

Es scheint kein Zufall zu sein, das diese Universalformel ausgerechnet aus der Welt der Töne hervorgeht. Bereits im Embryo wird das menschliche Gehör als erster Sinn ausgebildet. In keinem anderen Bereich sind Schwingungsverhältnisse so detailiert erforscht und definiert, wie umfangreiche Musiktheoriebücher dokumentieren. In gewisser Weise zeigen uns Töne und Klänge woher wir kommen. Ein Klang besteht aus einem Grundton und vielen Obertönen. Die tiefste Frequenz bildet dabei in der Regel den Grundton. Im Gesamtspektrum aller Schwingungen ist es ebenso: Die Weltraumkörper mit ihren  „Tage“ oder „Jahre“ dauernden astronomischen Zyklen bilden als die tiefsten aller Frequenzen die “Grundtöne des Seins”. Am gravierendsten für uns Erdbewohner sind natürlich die Bewegungszyklen der Erde, sie bestimmen grundlegend die Take unseres Daseins.


GEWUSST WIE – Schwingende Welt
1. Alles schwingt
2. Oktave: Halbierung Verdoppelung
3. Resonieren und mitschwingen
4. Die Kosmische Oktave
5. Wir sind die Erde (dieser Artikel)
6. Unser Erdenleben
7. Die Erdrotation
8. Der Erde-Sonnenumlauf
9. Das Erdachsenkreisel
10. Mond Mozart Erotik Ostern