SpaceBrothers in Koh Phangan

Anlässlich des umjubelten Konzertes beim Half Moon Festival am 18. Januar 2013  stellt Phanganist.com in dem Artikel “SpaceBrothers tuning Koh Phangan” sehr ausführlich die SpaceBrothers vor und wie sie ihre Musik auf Basis der planetaren Stimmtöne der Kosmischen Oktave einstimmen: >…hier klicken

Phanganist.com

Die SpaceBrothers sind Kosma Solarius und Jens Zygar. Der Musiker Kosma Solarius, Rufname Kosta, ist in Bayern geboren und lebt seit 2007 in Thailand.  Sein professioneller Fokus liegt in der Produktion von elektronischer Musik und in der Entwicklung von Software, unter anderem des Cosmic Octave Tuning Calculator.

Der Musiker Jens Zygar ist Perkussionist und weltweit vor allem als herausragender Gongspieler berühmt geworden. Mitte der 1980er Jahre gründete er in Hamburg das Klanghaus als Zentrum für Performance und Klangtherapie. In dieser Zeit lernte er auch Hans Cousto und dessen Theorie der Kosmischen Oktave kennen, wonach er zusammen mit der renommierten Gongschmiede PAISTE deren Konzept der Planet Gongs zu entwickeln begann. 1989 traf er den legendären Keyboarder Steve Schroyder (Tangerine Dream, Ashra Temple, etc.) und gründete mit ihm das Star Sounds Orchestra.

Jens Zygar’s Aufenthalt  im Januar 2013 in Koh Phangan und seine Aktivitäten mit den SpaceBrothers gemeinsam mit Kosma Solarius haben der Kosmischen Oktave auch in Thailand einen ehrenvollen Ruf bereitet, wie der Artikel im Phanganist bezeugt.


 

Klangwirkstoff Musik

KlangwirkstoffDie planetaren und molekularen Stimmtöne
nach Hans Cousto bilden die musikphilosophische Basis sowohl von Planetware und Planetware Records, als auch von Klangwirkstoff Records.

Beide arbeiten eng mit Cousto zusammen und verstehen sich als Netzknoten der musikalischen Forschung über die Wirkung von  Frequenzen, die direkt aus der Natur abgeleitet werden. Derartige Schwingungen stehen in harmonischer Resonanz mit der Biosphäre unseres Planeten und dienen dadurch – last but not least – auch dem Wohle unserer eigenen Spezies.

PlanetwareFür ausführliche Informationen und zum
Bestellen der Klangwirkstoff-CDs bitte hier klicken.

 

 

Video: Akasha Project live in der Galerie auf Zeit

Zusammenschnitt des Konzertes von Akasha Project am 30.12.2012 in der Braunschweiger Galerie auf Zeit.  In dem Video sind nacheinander die Stimmungen des Erde-Sonnenumlaufs (Erdenjahr), des Wasserstoffs und des Jupiter-Sonnenumlaufs zu hören.

 

“Sun” by The Template

The Template” sind die beiden Architekten der Sacred Geometry Juliet & Jiva Carter. Sie konstruieren geometrische Formen, die in Resonanz mit dem Sonnensytem stehen. Inspiriert von den Planetentönen der Kosmische Oktave entstand in Zusammenarbeit mit dem Komponisten Jürgen Taruna das Album “Phi Sonic Solar Sytsem” mit exzellenter Meditations- Ambient- und Weltmusik.

Das Video zu Track 1 “Sun” ist in der Stimmung des Sonnentones mit 126,22 Hz.

Die CD “Phi Sonic Solar System” ist (mit weiteren Hörproben) erhältlich unter http://shop.planetware.de/CD-Phi-Sonic-Solar-System

 

Alles schwingt

WasserwellenDu und ich sind so viel ununterbrochen
mit dem körperlichen Universum, wie eine
Welle mit dem Ozean ununterbrochen ist.
Alan Watts




Im ganzen Universum und allem was darin enthalten ist, lassen sich Schwingungen beobachten. Das Phänomen Schwingung ist wie ein roter Faden, der alles  Existierende durchdringt und miteinander verbindet.

Diese und jene in der Welt  – in der Gesamtheit alles Seienden -  enthaltenen Existenzen als völlig unabhängig voneinander zu wähnen, ist eine Täuschung. Die Illusion eines vom Gegenüber abgekapselten “Ich” kann zur Folge haben, das ich aus Groll jemanden ein Leid zufüge. Nicht zuletzt haben auch Kriege und sonstige Dilemma in dieser Illusion ihre Ursache. Alle unsere menschlichen Probleme lassen sich auf ein einziges zurückführen:   Wir denken und handeln auf Grund von Erkenntnissen, erkennen dabei aber nicht, was Erkenntnis bedeutet. In den uralten indischen Upanishaden steht: “Wenn man erkennt, dann redet man die Wahrheit. Nicht redet ein Nichterkennender die Wahrheit. Das Erkennen ist es aber, das man [ erst ]  zu erkennen trachten muss
(Chandogya-Upanishad 7.17).

Die Ursache für das vielleicht menschlichste, zu allem Leid führende Manko wurde bereits in einem der  ältesten Schriftwerke,  im Tao Te King von Lao Tse angedeutet: “Das Tao das genannt wird, ist nicht das ewige Tao“, was ich in etwa so verstehe: Der Name und das was benannt wird ist nicht das Selbe, er ist nur ein relativ oberflächliches Symbol davon  – beispielsweise von dem besagten “Ich”. Der Name versinnbildlicht lediglich etwas: Ein Ganzes, das aus Teilen besteht,  das gleichzeitig aber auch ein Teil von einem “höheren” Ganzen ist. Zum Beispiel ist eine aus Atomen bestehende Zelle ein Ganzes, das selbst wiederum Teil eines Organs ist – welches Teil eines Lebewesens ist – das wiederum zur Biosphäre unseres Planeten gehört.  Arthur Koestler und Ken Wilber verwenden für dieses “Ganzes/Teil”  den Begriff Holon (von griech. hólos und on = Ganzes Seiendes).

Ein Klang ist solch ein Holon: Er besteht aus Tönen und ist Teil der Musik. Und damit kommen wir wieder zu den Schwingungen, durch deren spezifischen Eigenschaften universelle Zusammenhänge offenbar werden. Um diese zu ergründen, lautet die wesentliche Frage daher: Was ist eine Schwingung?

WasserwellenGrundsätzlich sind Schwingungen periodische Ereignisse, sich stetig wiederholende Zyklen. Aus der Wikipedia stammt die Formulierung: “Als Schwingungen oder Oszillationen werden wiederholte, zeitliche Änderungen von Zustandsgrößen eines Systems bezeichnet.” Das Bild einer Schwingung ist die Welle. Diese wird durch ihr Verhalten erkannt. Wir nehmen Wasserwellen wahr, wenn wir das Auf und Ab einer Wasseroberfläche sehen und auf einem Blick (ohne darüber nachzudenken) die rhythmischen Abstände von Wellenberg zu Wellenberg vergleichen. Erkennen und Wahrnehmen bedingen einander wie zwei Seiten einer Münze. Eine Schwingung wird wahrgenommen durch das Erkennen ihres Verhalten – durch Vergleichen und Erkennen der Schwingungsverhältnisse.

Natürlich können Schwingungen einfach nur gefühlsmäßig wahrgenommen werden, wie die Sympathie zu einer Person, die “auf gleicher Wellenlänge tickt” oder wie eine Musik, die mich begeistert und mein Tanzbein schwingen lässt. Um in das Innenleben messbarer Schwingungen einzudringen nutzen wir die präzise Sprache der Zahlen. Gemessen wird entweder die Dauer eines Schwingungszyklusses oder es werden umgekehrt die Schwingungsperioden pro Zeiteinheit gezählt. Ein Beispiel:  Innerhalb der Periode eines Sonnenumlaufs der Erde  in einem Jahre finden rund 365 1/4  Perioden täglicher Erdrotationen statt. Der Fachbegriff für die Häufigkeit periodischer Ereignisse ist Frequenz (von lat. frequentia = Häufigkeit).  Je länger ein Zyklus dauert, umso geringer ist dessen Frequenz.

Das Spektrum aller Schwingungen reicht von den langzeitlichen astronomischen Zyklen bis zu den nanozeitlichen Lichtschwingungen und darüber hinaus. Die langen Perioden der Weltraumzyklen haben die niedrigsten Frequenzen. Zum Beispiel die Rotation der Erde um die eigene Achse einmal pro Tag,  oder der jährliche Erde-Sonnenumlauf oder die Jahrmillionen währenden Galaxiebewegungen.

An dieser Stelle wird manchmal gemeint, der Erde-Sonnenumlauf sei eine Kreisbewegung und keine Schwingung. Da die Sonne  – wie alle anderen Weltraumkörper – nirgendwo fixiert ist, sondern selbst  ihre Bahn zieht, gleicht der Erdumlauf eher einer korkenzieherförmigen Wellenbewegung. Nur wenn im Weltraum die Sonne auf einem zugeflogen kommt, sieht die Erdbahn kreisförmig aus, nunja, eigentlich elipsenförmig. Jedenfalls sind auch Kreisbewegungen “wiederholte, zeitliche Änderungen von Zustandsgrößen eines Systems”.

Wieder zu den Frequenzbereichen, für deren Wahrnehmung das Leben im Laufe der Evolution verschiedene Sinnesorgane entwickelt hat. Schneller als die Weltraumzyklen sind  die Rhythmen um den Bereich einer Sekunde, wie die Puls- oder Herzfrequenz, die Atmung , die Pendelbewegungen oder das Tempo der Musik und der Tanzbewegungen. Noch schneller sind die Schwingungen der hörbaren Töne, von den tiefen Bassfrequenzen ab etwa 20 Schwingungen pro Sekunde bis hin zu den höchsten, menschlich hörbaren Tönen von bis zu 20.000 Hertz. Hertz ist die Maßeinheit für die Anzahl von “Schwingungen pro Sekunde”. Extrem hochfrequent – mit um die 380 bis 760 Billionen Hertz – ist das sichtbare Schwingungsspektrum, die Farben des Lichtes.


GEWUSST WIE  – Schwingende Welt
1. Alles schwingt (dieser Artikel))
2. Oktave: Halbierung Verdoppelung
3. Resonieren und mitschwingen
4. Die Kosmische Oktave
5. Wir sind die Erde
6. Unser Erdenleben
7. Die Erdrotation
8. Der Erde-Sonnenumlauf
9. Das Erdachsenkreisel
10. Mond Mozart Erotik Ostern

 

Oktave: Halbierung Verdoppelung

Sinuswelle

Das Verhältnis von zwei verschiedenen Frequenzen lässt sich in Zahlen ausgedrücken.  Eine tönende Saite schwingt zum Beispiel 100 mal pro Sekunde hin und her; die Frequenz ist 100 Hz.  Eine andere Saite tönt mit 150 Hz; das Verhältnis der beiden Frequenzen ist also 100 : 150, was soviel ist wie 2 : 3 (und dem Intervall einer Quinte entspricht).

Bei einer einzelnen Schwingungszahl respektive einer einzelnen Frequenz ist der Abstand von Wellenberg zu Wellenberg gleich groß. Auch bei zwei gleichen Frequenzen lautet das Verhältnis 1 : 1. Mehrere exakt gleiche Töne verschmelzen zu einem einzigen Ton.  Beim Drücken einer Klaviertaste schlägt ein Hammer auf drei Saiten, die alle gleich gestimmt sind, so das nur ein einziger Ton zu hören ist.

Beim Vergleichen von unterschiedliche Frequenzen ist das einfachste Verhältnis  1 : 2 (Eins zu Zwei). Das ist nicht nur zahlenmäßig so. Um die Länge einer Schnur zu portionieren, ist Halbierung das einfachste. Das geht schon mit dem Augenmaß ganz gut – oder die Schnur wird einmal genau in zwei gleich lange Teile gefaltet.

Die Länge einer schwingenden, tönenden Instrumentensaite wird von der Natur selbst halbiert. Das kann jeder selbst ganz deutlich beobachten: Drücke den Finger an eine beliebige Stelle einer vibrierenden, tönenden Instrumentensaite  und die Schwingung wird gestoppt, die Saite tönt nicht mehr.  An jeder beliebigen Stelle? Nicht an jeder: Halte den Finger genau an die Hälfte der Länge, klingt die Saite weiter – es erklingt der Oktavton. Der Gitarrenbauer wird praktisch von der Natur veranlasst , den Bund für die Oktave an der Hälfte der Saitenlänge anzubringen.

Warum wird dieses Frequenzverhältnis von 1 : 2  Oktave genannt?
Weil in unserer westlichen Musik der Raum vom Grundton der ganzen Saite bis zum Ton  der halben Saitenlänge (mit der doppelten Frequenz)  in sieben Hauptschritte abgestuft wird, deren Töne die Namen C, D, E, F, G, A und H erhalten und der achte Ton heisst dann  wieder wie der erste, nämlich C. (lat. octava = achte)

Praktisch allen Musikkulturen liegt das Schwingungsverhältnis von 1 : 2 zugrunde. Sie unterscheiden sich in der Art der verwendeten Abstufungen vom Grundton zur doppelten Frequenz. Es gibt Fünftonleitern, Sechstonleitern, Kirchentonleitern, Bluestonleitern, chromatische oder diatonische Zwölftonleitern, arabische, indische, chinesiche oder sonstige Tonleitern. Sie alle stufen den Tonraum zwischen der ganzen und der halben Saitenlänge unterschiedlich ab.

Die Saite schwingt also nicht nur in ihrer ganzen Länge hin und her, sondern in sich auch in Abschnitten mit ganzzahligen Teilungsverhältnissen. Die Saite erzeugt dort sogenannte Schwingungsknoten.  Den deutlichsten bei 1/2, dann bei 1/3, 1/4, 1/5,  usw. Musiker nennen übrigens die Töne, die entstehen, wenn ein Finger leicht auf die Saite an einem einfachen Teilverhältnis gehalten wird, Flageoletttöne. Der lauteste Flageoletton lässt sich bei der Hälfte der Saitenlänge erzeugen.

Wenn wir pingelig sein wollen, können wir einen Ton — eine einzelne Tonfrequenz — gar nicht hören, weil wir immer einen Klang hören, einen Ton und gleichzeitig eine Reihe von Teiltönen, auch Obertönen genannt. Die mitschwingenden Teiltöne bilden die Klangfarbe, durch die sich z.B. ein Klavierton vom einem Trompetenton unterscheidet, oder wodurch ich am Telefon nach der ersten Silbe die Stimme meiner Schwester erkenne kann.

Der erste Oberton, bei der Hälfte der Saitenlänge hat die doppelte Frequenz. So einfach ist das: halbe Wellenlänge = doppelte Frequenz. Wellenlängen und Frequenzen sind zueinander umgekehrt proportional. 2/3 Wellenlänge = 3/2 Frequenz.


GEWUSST WIE – Schwingende Welt
1. Alles schwingt
2. Oktave: Halbierung Verdoppelung (dieser Artikel)
3. Resonieren und mitschwingen
4. Die Kosmische Oktave
5. Wir sind die Erde
6. Unser Erdenleben
7. Die Erdrotation

8. Der Erde-Sonnenumlauf
9. Das Erdachsenkreisel
10. Mond Mozart Erotik Ostern

 

Resonieren und mitschwingen

Rotating Snakes

Zum Vergrößern auf Bild klicken.
Credit: Akiyoshi Kitaoka via RIKEN BSI Neuroinformatics Japan Center, Creative Commons license

Resonaz ist physikalisch das Mitschwingen eines schwingungsfähigen Systems, wobei die Resonanzfrequenz mit der Erregerfrequenz harmonisch übereinstimmt. Resonanz kommt von lat. resonare = wieder erklingen oder widerhallen.

Die sinnliche Wahrnehmung von Schwingungen — das Hören, Sehen, Fühlen, Riechen usw — ist nur möglich, weil die Schwingungen sich auf unsere Sinne übertragen. Unsere Sinnesorgane resonieren in der Frequenz der Schwingungen.  Die Vibration einer tönenden Gitarrensaite bewegt die Luftmoleküle. Diese schwingen mit den selben Frequenzen, die sich wiederum auf die Haarzellen im Cortischen Organ des Ohres und dort als elektrische Signale an die Gehirnzellen übertragen. Wie wir das Wahrgenommene interpretieren und deuten, ist dann eine Angelegenheit des Bewußstseins (das, wie obiges Bild zeigt, einer [optischen] Täuschung unterliegen kann).

Befinden sich zwei gleich gestimmte Saiten nebeneinander und wird eine der beiden Saite angeschlagen und zum Tönen gebracht, schwingt die gleich gestimmte andere Saite von alleine mit. Sind zwei Systeme genau aufeinander abgestimmt, wird ein Teil der Schwingungsenergie des einen Systems auf das andere System übertragen. Am stärksten resonieren zwei Töne mit genau der gleichen Frequenz miteinander. Haben zwei Töne unterschiedliche Frequenzen, ist normalerweise die Resonanz umso stärker, je einfacher das Frequenzverhältnis ist – und das einfachste Verhältnis nach 1 : 1 ist 1 : 2.


GEWUSST WIE – Schwingende Welt
1. Alles schwingt
2. Oktave: Halbierung Verdoppelung
3. Resonieren und mitschwingen (dieser Artikel)
4. Die Kosmische Oktave
5. Wir sind die Erde
6. Unser Erdenleben
7. Die Erdrotation

8. Der Erde-Sonnenumlauf
9. Das Erdachsenkreisel
10. Mond Mozart Erotik Ostern

 

Die Kosmische Oktave


Der erste Oberton bei der Hälfte der schwingenden Saite ist der Oktavton. Er hat die doppelte Frequenz des Grundtones und ist  klanglich mit diesem so eng  verwandt – der Oktavton verschmilzt so sehr mit dem Grundton – das er den gleichen Namen  erhält. Hier ein A und eine Oktave höher wieder ein A.

RegenbogenspektrumDieses einfache Verhältnis von 1 : 2 finden wir grundlegend auch in anderen Schwingungsbereichen, zum Beispiel beim Licht. Und das ist besonders interessant: Während wir knapp 10 Oktaven hören, beträgt der Umfang unseres Sichtfensters rund eine Oktave. Rot ist die Farbe mit der längsten Wellenlänge. Mit immer kürzer werdenden Wellenlängen – und höher werdenden Frequenzen – sehen wir Rot, Orange, Gelb, Grün, Blau, Violett bis es bei der halben Wellenlänge in den ultravioletten Bereich übergeht. Die Gegebenheit, das das Regenbogenspektrum eine Oktave umfasst, ist deshalb so interessant ist, weil dadurch jedem Ton und auch jeder anderen Frequenz oktavanalog eine Farbe entspricht.

SunsetAuch bei den Himmelsrhythmen ist das Verhältnis 1 : 2 (die Oktave)  deutlich wahrnehmbar: Der Erdumlauf um die Sonne von Frühlingsanfang bis zum nächsten dauert ein Jahr, bis zum Herbstanfang ein halbes Jahr.  Diese astronomischen Frühlings- und Herbstanfänge sind jeweils durch die Tag- und Nachtgleiche erkennbar, an der die Sonne nach genau einer halben Erdrotation wieder am Horizont untergeht;  zwölf Stunden ist dabei der Himmel (und die halbe Erdkugel) taghell erleuchtet und gleich lange ist er dunkel.
Beim Umlauf des Mondes um die Erde dauert ein Zyklus von einem Neumond bis zum nächsten einen Monat (durchschnittlich 29,53 Tage). Und genau bei der Hälfte des Umlaufs ist Vollmond.

Der Tag des Neumondes am 2. Oktober 1978 war wahrlich eine Sternstunde unserer Kulturgeschichte. Es war der Tag, in dem sich für den Schweizer Harmoniker und Musikforscher Hans Cousto nach dem Genuss des psychoaktiven Pilzes Spitzkegeliger Kahlkopf (Psilocybe  semilanceata),

Hans Cousto„die Sphären von ihren physikalischen Bedingtheiten befreiten und sich mir in ihren harmonischen Gesetzmäßigkeiten in einer rein strukturellen Form zeigten. Es war ein visionäres „Mathematisches“ Sehen in den herrlichsten Farben und Klängen . . . Ich sehe das ganze Sonnensystem, es leuchtet in allen Farben wie ein Mandala aus unendlich vielen Regenbögen, es klingt wie ein ganzer Chor, es ist wunderbar und bezaubernd.
Ich bin ganz weit weg und sehe die Sonne und alle Planeten, klar und deutlich, ja ich höre sie, jeden einzelnen für sich und alle zusammen – und auf einmal erkenne ich die Gesetzmäigkeiten, die den Tönen zugrunde liegt, aus denen sich die Klänge dieser kosmischen Symphonie zusammensetzen. Wie von einem Blitz getroffen, reißt es mich aus dieser Vision“.                            (Hans Cousto in “Die Kosmische Oktave“, Synthesis Verlag, Essen)

Dieser Blitz war das Erkennen des Verhältnisses von 1: 2 als universelles Schwingungsverhältnis, bekannt in der Musik als Oktave, aber weit über die Musik hinaus alle Schwingungsfrequenzen umfassend. Mit der universalen Oktavformel f . 2n (sprich f mal 2 hoch n = mehrfache Verdoppelung einer Frequenz) berechnete Cousto zunächst aus den Umlaufs- und Rotationsfrequenzen der Erde, des Mondes und der Planeten die entsprechenden oktavanalogen Töne.


Berechnung des oktavanalogen Tones der Erdrotation
Dauer der Rotation der Erde um die eigene Achse,
gemessen von einem Höchststand der Sonne bis zum nächsten:
1 Mitllerer Sonnentag =
24 Stunden = 1440 Minuten  = 86400 Sekunden (24 . 60 . 60)

Frequenz der Erdrotation:
1 : 86400 Sekunden = 0,000 011 574 Hertz
Diese Frequenz bis zum mittleren Hörbereich verdoppelt:
0,000 011 574 Hz . 224 = 194,18 Hz
( Hz = Schwingngungen pro Sekunde;  224 bedeutet 24-fache Verdoppelung;).


Kosmische OktaveAls Bezeichnung für fie vielfache Frequenzverdoppelung über verschiedene Schwingungsbereiche hinweg, um Weltraumzyklen, Rhythmen, Tönen, Farben, Molekül- und andere Frequenzen harmonikal zu verknüpfen, hat sich Kosmische Oktave einebürgert.


GEWUSST WIE – Schwingende Welt
1. Alles schwingt
2. Oktave: Halbierung Verdoppelung
3. Resonieren und mitschwingen
4. Die Kosmische Oktave (dieser Artikel)
5. Wir sind die Erde
6. Unser Erdenleben
7. Die Erdrotation

8. Der Erde-Sonnenumlauf
9. Das Erdachsenkreisel
10. Mond Mozart Erotik Ostern